Mittwoch, 22. September 2021

Wildnis

Vorsicht, in der Wildnis umkreisen dich 'Raubtiere' auf der Suche nach Beute. - Letzte Nacht habe ich wachgelegen und darüber nachgedacht, warum die meisten Menschen glauben, die Regierung wolle nur ihr Bestes.
Anlass war die Ermordung eines Tankstellenkassierers - eine Katastrophe, die einem den Schlaf rauben kann - und das Motiv des Täters. Wo leben wir eigentlich, wenn einfach einer den anderen umbringt, weil er sich ‚auf den Schlips getreten‘ fühlt? Und wieso haben solche Leute immer eine Waffe? Woher kommt die Waffe?
Abgesehen davon, dass die Politik jetzt Krokodilstränen vergießen und pauschale Schuldzuweisungen an den politischen Gegner verteilen wird (mögen alle Heuchler vor Wut tanzen!) sieht für mich das Ganze so aus: Zwei fremdgesteuerte Individuen sind Opfer ihrer Fremdsteuerung geworden. Der eine, weil er die Maßnahmen der Regierung durchsetzen wollte, der andere, weil er wohl allergisch auf die Negation seiner Person durch den Untertanengeist des anderen reagierte und Amok lief.
Beide haben entweder nicht auf ihr Bauchgefühl gehört oder es erst gar nicht mehr gespürt. In dem Zivilisationsdschungel/Chaos, in dem wir uns derzeit offenbar befinden, weil sich keiner mehr auskennt, hilft nur der Instinkt beim Überleben.



Wir wissen jedoch alle: Geld regiert die Welt! Deshalb sagt uns der gesunde Menschenverstand: Nur weil die Regierung überall verbreiten lässt, dass es eine Pandemie gibt, muss es noch lange nicht so sein.  Auch Albert Einstein gab zu Bedenken: „Jeder Blödsinn kann dadurch zu Bedeutung gelangen, dass er von Millionen Menschen geglaubt wird.“
Pandemie ist deshalb in meinen Augen lediglich diese neue Religion, bei der sich alle wieder ‚zum Affen machen‘ lassen, damit Big Pharma einen größeren Absatzmarkt bekommt.
Ich bin aber weder auf die Welt gekommen, um Regierungsverlautbarungen zu glauben, noch als Versuchskaninchen bei der Schaffung neuer Märkte für Big Pharma behilflich zu sein. Deshalb ist 'selber denken' und gesunder Menschenverstand, wie ihn  dieBasis bevorzugt, für mich die einzige Alternative. Jeder sollte sich einmal überlegen, warum er auf die Welt gekommen ist: Um Maßnahmen der Regierung durchzusetzen? Oder: Um sich selbst durchzusetzen? Oder: Um auf die bestmögliche Weise zu überleben? Oder …? Und: Wem oder was kannst oder willst du glauben? - Sei ehrlich zu dir selbst! Höre auf, vor dir selbst davon zu laufen!
Vor allem aber: Verlass dich auf dein Bauchgefühl oder entdecke es wieder z. B. mit Shakti Morgane‘s Buch der Schatten.

Übrigens: "Es gibt keine schöpferische Tätigkeit ohne Ungehorsam."
(Jean Cocteau)

Sonntag, 8. August 2021

Hexenkraut und Zaubertrank

Hexenkraut und Zaubertrank

macht die Pharmalobby krank.

Entfernt ist fortan diese Pein.

Artemis lässt uns nicht allein. 

Gepriesen sei der Übergang.

Artemisia heißt die der Göttin Artemis geweihte Pflanze, die in mehreren Variationen vorkommt und schon im Mittelalter den Menschen half, mit allerlei Leiden fertig zu werden.
Artemis ist die griechische Göttin der Jagd und die ihr geweihte Pflanze ist offenbar in der Lage, die Krankheitsdämonen zu verjagen.

Artemisia vulgaris, auch unter dem Namen Beifuß bekannt, hat ähnliche Eigenschaften wie Wermut.  Bevorzugt nutzt man diese Artemisia-Sorte jedoch zum Räuchern (Erntezeit Oktober – November). Beifuß ist eine Schutz-, Heil- und Zauberpflanze. Sie stärkt das Weibliche, die Intuition und fördert das luzide Träumen (siehe ‚Buch der Schatten‘).
Man findet sie überall am Wegesrand, selbst in der Stadt als Unkraut. Allerdings würde ich sie in der Stadt nicht ernten, da man nie weiß wie viele Hunde bereits ihre Duftmarke hinterlassen haben.
Artemisia abrotanum, auch Eberraute genannt, wurden wundersame Eigenschaften zugesprochen. Sie diente im Mittelalter als Mittel gegen die Pest und als Haarwuchstonikum bei Glatze.
Ihre getrockneten Zweige im Kleiderschrank hält Motten fern. Duftende Eberrauteblätter im Gemüsebeet verstreut, hält Raupen fern.
Artemisia absinthium, auch als Wermut bekannt, hilft, als Tee getrunken, bei Grippe und Erkältung sowie bei Magen- und Darmbeschwerden.
(1-2 TL Wermutkraut mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen und nach dem Essen ungesüßt trinken. Achtung: ziemlich bitter. Gegen die Bitterkeit zur Hälfte Pfefferminzblätter beim Aufgießen untermischen.)
Artemisia dracunculus, auch Estragon genannt, ist besonders in der Küche zum Würzen der Speisen beliebt. Man gibt ihn vorsichtig dosiert zu Salaten, Soßen, Suppen sowie Geflügel- und Fischgerichten.
Die Sorte Artemisia annua ist eine einjährige Beifußpflanze (Sammelzeit Juni bis August), die wahre Zauberkräfte enthält. Sie hilft dem Immunsystem und kann in Kombination mit Moringa sogar gegen Krebs wirken.

Für eine Urtinktur nehmen wir ca. 130g frisches Kraut (oder für eine Tinktur 35g getrocknetes Kraut) der Artemisia und ¼ l hochprozentigen Alkohol. Das zerkleinerte frische Kraut wird in ein passendes sauberes Schraubglas gelegt und der Alkohol darüber gegossen. Alles umrühren, verschließen und an einen ruhigen kühlen Platz stellen. Täglich schütteln. Nach ca. 7-10 Tagen sollten die Wirkstoffe der Pflanze in den Alkohol übergegangen sein. Den Inhalt des Glases durch einen Kaffefilter in einen Braun- oder Grünglasbehälter laufen lassen, dabei die Pflanzenreste gut auspressen. Behälter verschließen und mit Inhalt und Datum beschriften. Die Tinktur kühl und dunkel in einem Schrank lagern, sie hält sich mindestens 3 Jahre, wenn nicht sogar länger.

Erwachsene (Kinder nehmen die Hälfte der Dosis) können 3 x täglich 10 bis 20 Tropfen Artemisia annua zur Unterstützung des Immunsystems in den warmen Tee oder Wasser träufeln oder auf ein Stück Würfelzucker geben und einnehmen. Von Oktober bis März regelmäßig eingenommen, dürfte die Artemisia annua Tinktur jegliche Grippe verscheuchen helfen (auch die derzeit gehypte C-Grippe).
Die Wermut Tinktur hilft bei Kreislaufstörungen und insgesamt schwacher Konstitution.
Eine Estragon Tinktur fördert und unterstützt die Tätigkeit der Nieren.
Die Tinktur der Eberraute kann man bei Haarwuchsproblemen einmal äußerlich angewandt ausprobieren. Einfach in die Kopfhaut einmassieren.

Bei der Herstellung der Tinktur konzentriere dich auf die Pflanze, sage ihr wobei sie dir helfen soll und danke der Göttin Artemis für ihren Beistand. Eventuell kreiere einen Spruch, der deine Absicht und den Dank an die Göttin enthält und sich außerdem noch reimt.

Artemisia vulgaris


Artemisia vulgaris

Artemisia annua

Artemisia annua

Montag, 10. Mai 2021

Den Geist der Freiheit beschwören

 

HUNA, der hawaiianischen Hexenkunst das Rationale und das Irrationale im Gleichgewicht zu halten, liegen 7 Regeln zugrunde:

1. Die Welt ist, wofür wir sie halten – deshalb übe dich in Selbsterkenntnis

2. Es gibt keine Grenzen – deshalb setze selbst Grenzen in Fantasie und Realität

3. Energie folgt der Aufmerksamkeit – deshalb übe dich darin, dich auf deine Energie zu konzentrieren

4. Jetzt ist der Augenblick der Macht – deshalb übe dich darin, achtsam bei dir selbst im Hier und Jetzt zu bleiben

5. Lieben heißt glücklich sein mit … - deshalb bewundere (segne) das, was dir wichtig ist

6. Alle Macht kommt von innen – deshalb übe dich darin, das Paradies in der Fantasie wieder herzustellen

7. Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit – deshalb ermächtige dich, indem du dir selbst die Wahl zugestehst

Wir benutzen in dem folgenden Ritual die Emotion der Wut oder Frustration, um mit dem magischen Programm von HUNA den Schwarzmagiern und Scharlatanen zu entkommen und den Geist der Freiheit zu manifestieren.

Assoziationskette – Präge dir folgende Vorgehensweise ein:

1. Selbsterkenntnis (Überlege dir was du wirklich willst, ggf. Orakel befragen),

2. Grenzen setzen (z.B. auch mal ‚Nein‘ sagen können), einen Beschluss 

    fassen, ggf. einen Spruch daraus machen

3. Energie bündeln (deine Emotionen akzeptieren und beim Namen nennen),

4. achtsam sein (körperliche Entspannung erreichen, bei dir selbst bleiben, 

    ggf. Energie der Emotion projizieren, z.B. mit einem Loslassen-Mantra,

    siehe Buch der Schatten, solange bis du dich gut fühlst)

5. das segnen, was einem gefällt (wähle und bewundere was du willst, ggf. das 

    Abwesende benennen und anrufen)

6. erfülle dir deine vermeintlich unerfüllbaren Wünsche im luziden Traum oder 

    einfach in der Vorstellung, kreiere deine Vision

7. werde dir deiner Wahl bewusst und stehe auch weiterhin dazu, lass dich nicht

     davon ablenken.

Kurz:

1.  überlegen was man wirklich will

2.  einen Beschluss fassen

3.  Emotion identifizieren

4.  Emotion lenken

5.  wählen was man wirklich will

6.  Vision kreieren

7.  sich nicht ablenken lassen

Wenn du diese Regeln im täglichen Leben einhältst, sobald du negative Emotionen verspürst, wirst du über kurz oder lang den Geist der Freiheit manifestieren. Mit der Freiheit im Geiste kannst du den 'Bauernfängern' entwischen.  

Bei HUNA geht es um die 'innere Alchemie', um Heilung durch das wiedergefundene Gleichgewicht in sich selbst. Das wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen aus, denn du erwirbst mit der Zeit die innere Haltung eines Kriegers, das bedeutet du bist bei deinen Handlungen gleichzeitig kontrolliert und losgelöst, also angstfrei.

Von dem auf diese Weise kultivierten Gemütszustand sagt der Schamane Castaneda:

"Ein Kämpfer ist kein Blatt, das dem Wind ausgeliefert ist. Niemand kann ihn schubsen; niemand kann ihn dazu bringen, Dinge gegen sich selbst oder gegen sein besseres Urteilsvermögen zu tun. Ein Krieger ist auf das Überleben eingestellt, und er überlebt auf die beste aller möglichen Weisen." (Carlos Castaneda: Die Reise nach IXTLAN)

Merke: Den Schwarzmagiern, Scharlatanen und Bauernfängern kann nur entkommen, wer seine Tiernatur beherrscht (nicht unterdrückt!) andernfalls wird man gegängelt anhand seiner unbefriedigten Bedürfnisse. Die Angst davor, seine Bedürfnisse nicht befriedigt zu bekommen, lässt uns handeln wie ein Drogensüchtiger, der die Spannung nicht aushält, die durch unbefriedigte Bedürfnisse verursacht wird.

Willst du ein Junkie sein und den Bauernfängern in die Falle gehen oder ein Krieger? Wenn du ein Krieger sein willst, musst du deine Tiernatur beherrschen lernen und deine Angst besiegen.

Die Göttin Lakshmi hilft uns beim Überleben in Freiheit und Fülle. Hier das Mantra zur Anrufung der Göttin.

Aus der tibetisch buddhistischen Tradition gesungene Mantras gegen Angstzustände kann man hier anhören.

Im Mittelpunkt stehen deine Emotionen. Sie sind Teil deiner Lebenskraft. Negative Emotionen deuten auf blockierte Energie und die muss wieder verfügbar gemacht werden. Wenn du negative Emotionen verfügbar machst indem du sie umwandelst, kontrollierst du deine Energie selbst, du bist wieder frei und dein Energielevel steigt.

Innerer Friede beginnt in dem Moment, in dem du entscheidest, Ereignissen oder anderen Menschen nicht zu erlauben, deine Emotionen zu kontrollieren.“ (Pema Chödrön)

Wie kontrollierst du deine Emotionen selbst? Zunächst einmal, indem du entscheidest, sie nicht von anderen kontrollieren zu lassen. Indem du einen Beschluss fasst.

In der Hohen Magie bzw. der inneren Alchemie, gehört zur Emotionenkontrolle erstens die Erkenntnis der dämonischen Absicht und zweitens eine dieser Absicht entsprechende zu kultivierende entgegen gesetzte innere Einstellung.

Der Philosoph Herbert Marcuse gab uns einen Hinweis als er sagte: „Die abwesenden Dinge nennen, heißt den Bann der existierenden Dinge brechen.“

Wenn wir das in der derzeitigen Situation einmal ausprobieren, dann sieht die existierende dämonische Absicht nach meiner Ansicht genau folgendermaßen aus:

Die zu kultivierende innere Einstellung, die entgegen gesetzte Absicht, ist dann unter Benennung der abwesenden Dinge folgende:

 

Probiere das Gesagte anhand deiner negativen Emotion selbst aus, indem du die entgegen gesetzte Absicht innerlich viele male wiederholst. Wenn dein innerer Friede daraufhin zurückkehrt, hast du erfolgreich deine Emotion gelenkt und du bist frei davon.

Falls nicht, musst du an den mentalen Stellschrauben drehen und entweder die dämonische Absicht oder deine entgegen gesetzte innere Einstellung neu justieren oder beides. Sei gesegnet.

Zur Erinnerung: Lachen ist gesund!