Bauchtanz-Kalender Geschichten


Bauchtanz-Kalender Geschichten

Klappentext: "Wissenswertes und Kurioses rund um Bauchtanz als Hobby und Berufswahl. Kleine Geschichten vermitteln einen Eindruck vom Lebensgefühl zur Zeit der Jahrtausendwende in der Orientalischen Tanzszene Deutschlands und geben einen Einblick in die geheimnisvolle Welt des Zaubers lebendiger weiblicher Erotik."

Warum Bauchtanz? Diese Frage wird immer wieder gestellt. Viele haben versucht, eine Antwort zu geben, zusammengefasst in den Bauchtanz-Kalender Geschichten. 
Bei Wikipedia ist man der Meinung, dass Orientalischer Tanz zum Rotlicht-Milieu gehört (Ursprung des Striptease) und unterstellt bauchtanzenden Frauen exhibitionistische Neigungen. Damit wird kritiklos der patriarchale Blick auf Frauen übernommen, der von den Orientreisenden des 19. Jh. geprägt wurde. Auf die Idee, dass Frauen den Orientalischen Tanz lieben, weil er ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördert, kann (oder will) man so natürlich nicht kommen.

In Wirklichkeit bezieht sich der Orientalische Tanz in seinem Ursprung auf Geburtstänze matriarchaler Kulte in Afrika und diente der Lebensfreude, Gesundheit und Magie, bevor er sich mit dem Aufkommen des Patriarchats in seiner langen Geschichte zum Show- und Unterhaltungstanz entwickelte  und zu oben genannten Missverständnissen Anlass gab. Das alles will Wikipedia aber nicht wahrhaben. Warum wohl? Weil Wikipedia im Lenkungsinteresse und nicht im Erkenntnisinteresse betrieben wird, obwohl sie sich den Anschein geben, 'objektiv' zu sein. 
Indem man ihnen den Orientalischen Tanz 'madig macht', will man Frauen das wegnehmen, was ihre Lebensfreude und Magie steigern könnte, sie könnten sonst anfangen, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen - im Patriarchat.

Hugendubel

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