Montag, 4. Juli 2022

Simsalabim - Wie man Probleme verschwinden lässt

Mikao Usui hat gesagt: "Gerade heute sorge dich nicht, ärgere dich nicht. Sei dankbar, sei freundlich, kümmere dich um deine Lebensumstände."


Das nehmen wir wörtlich, deshalb schreiben wir auf einen Zettel alle unsere Probleme, aber behaupten, dass wir dankbar dafür sind. Zum Beispiel so:

Ich bin dankbar

- für die laute Durchgangsstraße, in der ich wohne

- den kommunikationsverweigernden Ehemann

- die verschimmelte Dusche

- die Politik der rot-grün-gelben Abrissbirne

usw.

Dann besinne dich auf dich selbst: Sei freundlich zu dir und schreibe auf einen anderen Zettel alles, was positiv an dir ist. Etwa so:

Ich bin zufrieden mit

- meiner Gesundheit

- meinem genügsamen Charakter

- meinem Intelligenzquotienten

- meiner Neugier und Wissbegierde

usw.

Lass das Geschriebene beider Zettel auf dich wirken. Wie fühlt sich das an? Die Probleme sollten ihren Stachel bereits verloren haben.

 Zwecks magischem Kümmern um diese Lebensumstände, mache folgendes Ritual. Nimm den ersten Zettel mit deinen Problemen und falte ihn klitzeklein zusammen. Während du ihn zusammen faltest sprich dreimal oder singe:

 „Feiger Gedanken,

bängliches Schwanken,

weibisches Zagen,

ängstliches Klagen

wendet kein Elend,

macht nicht frei.

Allen Gewalten

zum Trotz sich verhalten.

Nimmer sich beugen,

kräftig sich zeigen.

Ich rufe die Arme

der Götter herbei.“

 (frei nach Goethe)

Dann lege den klitzekleinen Zettel unter einen Halit und vergiss es. Über kurz oder lang werden sich deine Probleme vollkommen in Luft auflösen. Irgendwann, wenn dir danach ist, nimm den Zettel hervor, verbrenne ihn ohne ihn zu entfalten und entsorge die Asche.

Lege den zweiten Zettel in ein Kästchen und betrachte ihn ab und zu, damit du nicht vergisst, wie wertvoll du bist.

Noch mehr Zaubersprüche und Rituale findest Du in meinem Buch "Als Hexe wirken", ISBN 9783754379554

 

 

Dienstag, 24. Mai 2022

Claire, 'Magische Heilkunst'

Rezension:

Claire hat in diesem Buch ihre Recherche darüber dargelegt, welche magischen Wesen sowie Göttinnen und Götter über die Jahrhunderte hindurch beim Volk beliebt waren und zu welchen Problemen sie angerufen wurden. Sie erwähnt neben Hausgeistern, Elementargeistern, Feen und Schutzgeistern auch 18 Gottheiten mit ihren bevorzugten Heileigenschaften.

So war Apollo, der griechische Sonnengott, für die Augen zuständig.

Hermes, der Götterbote, gab Traumhinweise zur Heilung.

Baba Yaga, die slawische Waldgöttin, kam bei schweren Erkrankungen und Frauenleiden infrage.

Baubo verhalf zu Humor in schwierigen Lebenslagen.

Brigida war zuständig für wiederkehrende Beschwerden und half die Ursache dafür zu finden.

Cernunnos zeigte den richtigen Weg bei Ratlosigkeit und Unsicherheit.

Cerridwen heilte über die Ernährung.

Die Dreigestaltige Göttin half dabei, das Schicksal zu wenden.

Elegba, der Herrscher über Kreuzwege und Übergänge, half in aussichtslosen Situationen.

Freya half, wenn man nicht wusste wie es weitergehen sollte und heilte das ‚innere Kind‘.

Hekate, als Herrscherin über die Wegkreuzungen und -gabelungen, half gegen Dämonen.

Frau Holle, die weiße Göttin, war, abgesehen von ihrer Funktion als Wettergöttin, sowieso eine Göttin der Heilung und bestimmte über Werden und Vergehen, Geburt und Tod.

Isis, die ägyptische Göttin, war eine allgemeine Schutzgöttin. Wenn man sich regelrecht zerschlagen und ohnmächtig fühlte, war sie eine gute Wahl.

Maria, die christliche Mutter Gottes, ist die Barmherzige, Verstehende, Besänftigende. Sie tröstet die Menschen in ihrem Kummer.

Osain bzw. Oshun war die Gottheit der heilspendenden Süßwasser auf der Erde wie Flüsse, Seen, Quellen, Wasserfälle, Sommerregen. Sie heilte alles, was wieder in Fluss kommen musste, weil es ins Stocken gekommen war. Sie löste Blockaden im Körper auf und brachte Energie ins Fließen.

Sara la Kali, die Göttin der Roma, schützte die Unschuldigen (wie z.B. Geflüchtete) in ihrer Not.  Bevor du also in Panik gerätst, wende dich an Sara la Kali.

Mami Wata, die Göttin des Meeres, half unseren Vorfahren bei emotionalen Verstimmungen wie Einsamkeit, Traurigkeit oder das Gefühl der Verlassenheit.

Claire gibt darüber hinaus auch Anleitungen wie man sich an magische Wesen wenden kann, wenn man das möchte.

Ein weiteres ausführliches Kapitel widmet sie den Sprüchen, die im Volk zur Heilung über die Jahrhunderte hinweg benutzt wurden und erklärt deren Wirkungsweise und Aufbau. Viele Sprüche kommen einem aus Kindertagen bekannt vor, weil sie von einigen unserer Mütter und Großmütter noch benutzt wurden. Kleine überlieferte Rituale erläutern das ganze Buch hindurch den Gebrauch der Sprüche für die Heilung.

Auch Heilkräuter als Gaben der Natur und wie man sie anwenden kann, kommen in ihrem Buch nicht zu kurz. Sie gibt uns einen Überblick über die im Volk beliebtesten Heilkräuter.

Wenn du dich darauf einlassen möchtest, die magische Heilkraft des Universums und der Natur auszuprobieren und zu nutzen wie das unsere Vorfahren taten, anstatt dich auf die Gesundheitsindustrie mit ihrer Geldgier und ihrer Gier nach Kontrolle deiner Person, durch ihre zukünftig mit Nanopartikeln bestückten Pillen zu verlassen, bist du mit diesem Buch gut beraten. Wobei in akut lebensbedrohlichen Situationen wie z.B. bei einem Unfall natürlich der Notarzt an erster Stelle steht, was aber nicht heißt, dass du nicht zusätzlich z.B. deinem Schutzengel vertrauen sollst.

Der Mensch ist selbst ein geistiges Wesen. Deshalb hilft die Bereitschaft, an die Heikraft der Natur zu glauben und ihren Geistwesen zu vertrauen, wenn man sich auf sie zwecks Heilung einlässt.

Wer jedoch nach dem Motto lebt „Steine sind zum Werfen da und nicht zum Heilen“, wie ich das auf einem Juso-Plakat unlängst online gelesen habe, dem kann ich nur sagen: Jeder ist seines Glückes Schmied. (Volksweisheit)

Anders ausgedrückt: Der Mensch schafft sich seine Welt und sein Schicksal selbst. Diese Verantwortung für sich selbst kann ihm keiner abnehmen. Während Jusos also mit Steinen beworfen werden, werden andere sich damit heilen können.

Mittwoch, 30. März 2022

Gedanken zu Religion und Politik

Die Mächtigen des Imperiums verbreiten den Pandemieglauben als neue Religion mittels Indoktrination, Panikmache und Inquisition (wie einst Echnaton den Sonnenkult oder die christliche Kirche das Christentum zu Beginn der Neuzeit), um die Menschenmassen in Schach zu halten, damit diese sich nicht wehren, wenn sie ihrer in Europa seit über 2000 Jahre erkämpften Menschenrechte beraubt und versklavt werden.

Die letzten Politiker, die soetwas in Europa gemacht haben, waren Lenin mit seiner Doktrin des wiss. Sozialismus, die in der Diktatur des Proletariats gipfelte und Millionen Tote zur Folge hatte, und Hitler mit seiner Rassenideologie, die ebenfalls Millionen Tote zur Folge hatte.

Eine Einparteienherrschaft, von der man in China immer noch ein Lied singen kann, ist gegen die menschliche Natur gerichtet.

Man muss diese Machthungrigen, die sich heutzutage offenbar nur noch mehr bereichern können, wenn sie den Menschen ihre Eigenart zu leben und damit ihren individuellen Glauben rauben, bezeichnen als das, was sie sind: Diebe! Kriminelle! Mafiosi! Dämonen! Politik ist und war schon immer ein schmutziges Geschäft zur Durchsetzung handfester ökonomischer Interessen.

Der Dalai Lama sagt in seiner Autobiographie „Das Buch der Freiheit“: „Für mich gibt es keinen Widerspruch zwischen Politik und Religion.“ (S.297) Das lässt allerdings tief blicken, was  die Macht der Religion betrifft. - Deshalb Leute, lasst euch bloß nicht euren Glauben rauben, wie das einst die Kelten taten und daraufhin dem römischen Imperium unterlagen. Das Gift der Indoktrination hat schon so manchen um den gesunden Menschenverstand gebracht, der sein Bauchgefühl nicht mehr wahrnehmen konnte, besonders dann, wenn es ihm von den Mächtigen verabreicht wurde.

 

Pauline Gedge, Der Adler und der Rabe, Historischer Roman über den letzten Kampf der Kelten.