Samstag, 29. Januar 2011

Magischer Bauchtanz – die Elemente in der Bauchtanzmeditation

Wie wir vom Voodoo wissen, verbinden sich Voodoo-Anhänger im Trance-Tanz mit dem invozierten Geist, daher können die invozierten Geister als Vermittler auftreten. Sie vermitteln einen Zugang zu den existentiellen Wahrheiten des Daseins und können dadurch verdrängte Traumata und Leiden der Tänzer heilen. Die Kraft der invozierten Geister hilft den Tänzern ihre blockierte Lebensenergie freizusetzen, welche durch die Traumata oder Leiden gebunden ist.

Die Bewegungen in der Trance sind für den speziellen Geist und die Eigenschaften der in der Trance freigesetzten (erlösten) Traumata charakteristisch. Die Tänze für die Wasser- und Schlangengeister bestehen aus schlängelnden, fließenden Grundbewegungen, während stampfende, wirbelnde, elektrisierende Bewegungen den Erd- oder Feuergeistern zugeordnet werden können. Geister der Göttin bzw. des "Herrn der Finsternis"' zeigen sich durch stoßende, wackelnde oder wiegende Bewegungen mit Becken und Hüfte.
Wenn wir das einmal in der Bauchtanzmeditation ausprobieren wollen, dann helfen z.B. die Geister der Luft bei Problemen mit dem Glück, der Zufriedenheit, dem eigenen Geisteszustand. Tanze in diesem Fall hauptsächlich mit dem Brustkorb und Oberkörper wie z.B. Schulter-Shimmy, Bewegungen der Schultern und Arme, Hände, Brustkorbkreisen, -schieben, -heben und senken, Kamel. (6. u. 7. Chakra)
Bei Gesundheitsproblemen (persönlichen Ungleichgewichten) tanze Schwung, Kippen, Pendel, Halbkreise, Schieben von Becken und Hüfte (Spirit/Holzgeister).(2. Chakra)
Bei Liebesproblemen die Erdgeister (bzw. die Göttin und den Gott) anrufen mit Tänzen des Stampfens, des Schwappens wie z.B. Drop-Schritte, ¾ Shimmy-Schritte, Hagalla, Bauchschwapp. (1. Chakra).
Bei Autoritätsproblemen (Minderwertigkeitskomplex) für mehr Selbstvertrauen Kreise, Achten, Wellen tanzen (Wassergeister). (3. und 5. Chakra)
Bei Problemen mit dem 'lieben Geld', mit der Existenz im weitesten Sinne, helfen die Feuergeister. Also müssten wir zum Ausgleich wirbeln, schütteln, drehen und zucken, zittern = Shimmy in allen Variationen und Drehungen. (4. Chakra)
Derart können wir die mit den jeweiligen Problemen einhergehenden unangenehmen Gefühle umwandeln, denn Energie folgt der Aufmerksamkeit. Der Körper macht die Bewegung und die weibliche Seele folgt allmählich nach. So stellen wir wieder den Kontakt zu uns und unseren ureigensten Wahrheiten her, der uns durch die Zivilisation abhanden kam.
Während beim Voodoo bis zur Erschöpfung getanzt wird, gilt es bei der Bauchtanzmeditation den Schatten auf der Seele derart zu verwandeln, dass wir uns auf den Körper konzentrieren, die Verspannung wahrnehmen und in der Hingabe an den Tanz, und im Versenken in Rhythmus und Bewegung vergessen, loslassen, entspannen. Dabei gilt: je freier Du dich bei der Bewegung fühlst, desto gründlicher hast Du den Schatten überwunden, der auf Deiner Seele liegt, desto besser sieht es aus. In dem einen Fall entspannt man durch Erschöpfung, in dem anderen Fall durch Ekstase - ein Zustrom von neuer Lebensfreude, denn Bauchtanz ist Göttinnendienst.
"Bauchtanztraining meditativ - der innere Raum", Kindle, Euro 1,99

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