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Freitag, 14. März 2025

Warum Bauchtanz?

Diese Frage wird immer wieder gestellt. Viele haben versucht, eine Antwort zu geben, zusammengefasst in den Bauchtanz-Kalender Geschichten.   

Bei Wikipedia gilt Orientalischer Tanz am 6.4.2018 als Ursprung des Striptease - Man liest dort die Festellung von Ulrike Wohler: "Der Orientalische Tanz gilt als Ursprung des Striptease und seine Bewegungen bieten sich für erotische Vorführungen an. Er beinhaltet damit den exhibitionistischen Aspekt von Tanz." - und folgert daraus, dass Orientalischer Tanz zum Rotlicht-Milieu gehört, in dem sich Frauen als Sexobjekt anbieten und unterstellt bauchtanzenden Frauen exhibitionistische Neigungen. Heute am 14.3.2025 plappert man dieses Framing immer noch nach:

Damit wird kritiklos der patriarchale Blick auf Frauen übernommen, der von den Orientreisenden des 19. Jh. (hauptsächlich Männer!) geprägt wurde. Auf die Idee, dass Frauen den Orientalischen Tanz lieben, weil er ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördert, kann (oder will) man so natürlich nicht kommen.

In Wirklichkeit bezieht sich der Orientalische Tanz in seinem Ursprung auf Geburtstänze matriarchaler Kulte in Afrika und diente der Lebensfreude, Gesundheit und Magie, bevor er sich mit dem Aufkommen des Patriarchats in seiner langen Geschichte zum Show- und Unterhaltungstanz entwickelte  und zu oben genannten Missverständnissen Anlass gab. 

Das alles will Wikipedia am 6.4.2018 und bis heute aber nicht wahrhaben. Warum wohl? Weil Wikipedia im Lenkungsinteresse und nicht im Erkenntnisinteresse betrieben wird, obwohl sie sich den Anschein geben, 'objektiv' zu sein.  

Die Entwicklung zum Show- und Unterhaltungstanz begann bereits im alten Ägypten in der femininen Epoche des Neuen Reiches unter Echnaton und nicht im 19. Jhd. wie im Artikel bei Wikipedia ( https://de.wikipedia.org/wiki/Orientalischer_Tanz ) suggeriert wird. Bilder diverser Tänzerinnen (auf Stein verewigt) aus der Zeit Echnatons befinden sich u. a. in europäischen Museen (z.B. Turin, Italien). Selbst in Europa am Hofe des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Friedrich II von Hohenstaufen im 13. Jh. gab es Orientalische Tänzerinnen, die zur Unterhaltung der Frau des Kaisers, die eine arabische Prinzessin war, aus dem Orient mitgebracht worden waren. Im Übrigen war der Kult der altägyptischen Göttin ISIS noch bis ca. 200 n. Chr. überall in Europa zwar verboten aber verbreitet. Damit dürfte ebenfalls ein reges Tanzleben einhergegangen sein. Wenn auch heimlich und nur zur Unterhaltung ausgewählter Kreise.

Indem man ihnen den Orientalischen Tanz durch rücken in die 'Schmuddelecke' bei Wikipedia 'madig macht', will man Frauen das wegnehmen, was ihre Lebensfreude und Magie steigern könnte - die Herrschaft über ihren Körper und Geist -, sie könnten sonst anfangen, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen - im Patriarchat.

Sinn und Zweck des Orientalischen Tanzes ist nach wie vor, auch wenn Wikipedia etwas anderes behauptet, die Generierung von Energie. Das stellt ihn in eine Reihe mit fernöstlichen 'Bodywork-Praktiken' wie z. B. Yoga, Tai Chi, Qi Gong. Mehr dazu erkläre ich im Podcast:


 

 

Dienstag, 30. April 2019

Buch der Schatten

Nun ist es wieder soweit. Ein neues Buch ist in Arbeit. Pünktlich zur Walpurgisnacht kündige ich euch die Darlegung meiner Erkenntnisse zum Thema Seele, Leben und Sterben, Dämonen, luzides Träumen, Schamanen und mehr in meinem 'Buch der Schatten' an.

Hexen, Magier und Schamanen beziehen sich auf die spirituellen Naturkräfte, von denen der moderne Mensch zu seinem Unglück heutzutage nichts mehr wissen will. Ihre Existenz zu leugnen, heisst aber nicht, dass sie nicht auf uns einwirken. Deshalb kann sich jeder, der sich dafür öffnet, eine verborgene Welt erschließen, die ihm zeigt, dass sein Leben ein Abenteuer ist, in dem er genau wie Harry Potter selbst der Held sein kann.
Dazu muss er aber zuerst die spirituelle Kraft seiner eigenen Natur wieder entdecken und die Angst vor der 'Wildnis' verlieren.
Genau darum geht es: Wie kann man seine Angst verlieren? Hierfür brauchen wir das 'Buch der Schatten'. Es hilft, sich daran zu erinnern, welche spirituellen Werkzeuge bei der Auflösung von Schatten geholfen haben und welche magischen Handlungen von Erfolg gekrönt waren. Indem ich euch mein 'Buch der Schatten', ein Ratgeber für das Seelenheil, zur Verfügung stelle, habt ihr ebenfalls die Möglichkeit viel über euch selbst zu erfahren, was euch ermutigen wird, euren eigenen Weg durch die 'Wildnis' zu suchen und zu gehen.


Update 17.2.2021: Das Buch der Schatten ist auch als eBook erhältlich:

Buchtrailer

Update 3.7.2021: Das Buch der Schatten ist jetzt auch als Taschenbuch erhältlich. 

Leseprobe zum Herunterladen

Update 30.7.2022:  - "Das Buch der Schatten" und das Buch "Als Hexe wirken" sind jetzt in der Ausgabe Hexenweisheit zusammengefasst. Beide Bücher ergänzen einander und sind zusammen ein guter Kompass für die Navigation durch die Stürme der Zeit.

 

Mittwoch, 2. Mai 2018

Die Göttin tanzt - Aphrodites Tanz ist Bauchtanzmeditation

Frauen, die sich dem Orientalischen Tanz widmen, tun dies oft aus einem unbewussten "Unbehagen an der Kultur" heraus, das sich in sexuellen Problemen äußert, die sich in ihren Partnerschaften einstellen. In unserer Zeit der sexuellen Freiheiten treten paradoxerweise diese Probleme massenhaft auf. Das Phänomen wird mit dem Begriff "Low Sexual Desire Syndrom" bezeichnet, was soviel wie "keine Lust mehr auf Sex" bedeutet. Es fehlt Frauen oftmals an "Geist beim Sex". Die "Ex und Hop-Mentalität" unserer Gesellschaft in Verbindung mit Stress vertreibt die Romantik aus unseren Beziehungen, sodass es Frauen häufig unmöglich gemacht wird, in ihren Partnerschaften Sex nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen zu kreieren. Aber genau das ist es, was Frauen wollen.
Instinktiv wenden sich Frauen unseres Kulturkreises bei ihrer Suche nach "Ekstase" (Befreiung von Druck), die ihnen beim Sex abhanden kam, schon seit geraumer Zeit dem Orientalischen Tanz zu und suchen ihr Glück in Bauchtanzstudios. 
Bauchtanz diente ursprünglich dazu, Körper und Geist zu vereinen, um "lebendig" zu werden und "begeistert" zu sein.
Im antiken Griechenland ging das soweit, das Frauen, die zum Beispiel dem Geist der Aphrodite angehörten, glaubten, dass diese Göttin ihnen die "große Liebe" ihres Lebens verschaffen würde, wenn sie ihr zu Ehren tanzten. Ob das auch heute noch funktioniert, kann ich nicht sagen. Der Tanz aber, der dabei aufgeführt wurde, hieß "cifte telli" und so heißt Bauchtanz in Griechenland noch heute.
Ein anderer Mythos aus jener Zeit berichtet von der Großen Göttin als der "Beherrscherin der Finsternis / Erfüllerin der Wünsche" (Shah).
Im griechischen Schöpfungsmythos tanzt Eurynome, die große Göttin, in der Finsternis wild und immer wilder bis sich ein Nebel, Schleier, Wind hinter ihr erhebt. Es ist Ophion, die große Schlange. Sie ergreift die große Schlange, die sich mit ihr paart.  Eurynome wird schwanger und gebiert das Licht.
Das Symbol für Finsternis, Grenze, Ungleichgewicht, Trennung und alles Negative ist der Schleier, ein Requisit des Bauchtanzkostüms, berühmt und berüchtigt geworden durch Ishtars (eine babylonische Göttin) "Tanz der sieben Schleier".
So sagt beispielsweise auch Isis (alt-ägyptische Göttin): "Ich bin alles, was gewesen ist und ist, und sein wird, und kein Sterblicher hat meinen Schleier gelüftet."
Der Ishtar-Mythos erzählt davon, dass Ishtar in die Unterwelt / Finsternis hinabsteigt, um einen verstorbenen geliebten Menschen zu suchen und an jedem Tor dafür, dass sie eingelassen wird, einen Schleier verliert. Während ihrer Abwesenheit liegt das Land brach und verdorrt. Als sie zurückkehrt mit all ihren Schleiern, kehrt auch das Leben zurück und das Land blüht auf.
Mit dieser Allegorie des Tanzes der Göttin mit den Schleiern wird im übertragenen Sinne die Transformation des eigenen Ungleichgewichts in Erkenntnis, die Umwandlung von "Sorgen/Trauer/Frust..." in Energie, die Beherrschung der negativen Emotionen des eigenen Körpers - durch Tanz - beschrieben.
Diese Fähigkeit der Transformation negativer Emotionen steht nicht mehr jeder/jedem automatisch zur Verfügung, die/der sich heute mit Bauchtanz befasst. 
Alle tanzenden Personen offenbaren im Orientalischen Tanz aber immer ihr jeweiliges Lebensgefühl, das von Tag zu Tag und von Situation zu Situation differiert: 
Abgestoppte, hektische, eckig und plump aussehende Bewegungen zeugen von den jeweiligen seelischen Blockierungen der tanzenden Personen. Aber auch die technisch perfekten Performance-Küren der "Profis" lassen vor Langeweile oftmals gähnen und offenbaren dann das mangelnde Gefühl für die Schwingungen der Musik und der eigenen Seele. Denn: Auf die Seele, dieses nicht greifbare Phänomen, kommt es beim Orientalischen Tanz eben an! 
Um die Wiederverzauberung unseres Selbst zu erlangen, sollten wir uns daher nicht daran hindern lassen, Bauchtanz ausgiebig zur persönlichen Entwicklung zu nutzen.
Meditation ist der Schlüssel, um dem eigenen Geist und der eigenen Seele wieder zu begegnen. Mittels einer Kombination von Bauchtanz und Meditation gelingt es, die Empfindsamkeit einer Person für den Geist ihres Körpers herzustellen und eine Brücke zwischen der inneren und der äußeren Welt zu bauen.
Denn nur die Schwingungsfrequenz echter Freude über das wiedergefundene Paradies im Innern ist das Geheimnis persönlicher Kraft. Bauchtanzmeditation ist Initiation zugleich, ist Einweihung in die Erkenntnis, dass das Paradies kein Ort ist, sondern ein Zustand.
Die orientalische Musik enthält jene seit Jahrtausenden überlieferten Melodien und Rhythmen zur Transformation negativer Emotionen. Das Fühlen der Musik im Körper sowie die Lust sich auf dieses Abenteuer der Entdeckung des eigenen Innern einzulassen, sind die Voraussetzung, um unter anderem persönliche Ängste, Stress oder Erwartungshaltungen der Umgebung im Tanz loslassen zu können und glücklich zu sein.
Ich habe eine Anleitung zur Bauchtanzmeditation für alle Frauen, die das Bedürfnis verspüren, ihr Kraftzentrum mit Tanz zu erwecken, im Buch: "Orientalischer Tanz und Ekstase - der weibliche Weg zum 'magischen Feuer'" zusammengestellt. Buch gewinnen!

Donnerstag, 22. September 2016

Bauchtanz und Chakren – Yoga in Bewegung


Der Orientalische Tanz hat seinen Ursprung im magisch-religiösen Bereich menschlichen Lebens. Als Geburtstanz wurde er zur Zeit des Matriarchats von Frauen um die Kreißende getanzt, um negative Emotionen, die die Geburt behindern konnten, zu verscheuchen. Gefühle sind Schwingungen. Musik ist Schwingung. Im Mitschwingen einzelner Körperteile zum Rhythmus der Musik werden Schwingungen synchronisiert, Gefühle geheilt. Negative Emotionen entstehen durch Abtrennungen, Unterbrechnungen, Ungleichgewichte von Körper, Geist, Seele mit dem Guten in unserem Leben und dem göttlichen Funken in uns selbst. Jeder hat den göttlichen Funken in sich, nur leider ist er bei den meisten Menschen im Laufe ihres Lebens dermaßen verschüttet, dass sie keinen Zugang zu ihm finden können. Hier wirkt u. a. der Orientalische Tanz entgegen. Der Orientalische Tanz hat ursprünglich eine Reinigungsfunktion. Es geht um die Reinigung von negativen Emotionen, um den Ausgleich in den Chakren, um den Zugang zum göttlichen Funken, zur Lebenskraft.

Die Chakren sind aus dem Yoga bekannte wirbelnde Energiezentren des Körpers auf feinstofflicher Ebene bzw. innerhalb der Aura. Jedes Chakra verkörpert eine Farbe (Schwingung) aus dem Regenbogenspektrum. Man kann sagen, jedes Chakra vermittelt, wenn es ausgeglichen und aktiv ist, bestimmte positive Gefühle bzw. positive Energien (Frequenzen).

Das Wurzel-Chakra am unteren Ende der Wirbelsäule sorgt für Erdung und schenkt Gefühle von Sicherheit und Geborgenheit. Es schwingt im roten Farbspektrum. Unterstützend für das Wurzel-Chakra wirken auf feinstofflicher Ebene rote Halbedelsteine und Edelsteine wie z.B. Jaspis, Hämatit, Rubin. Für die Reinigung von Schatten bzw. Befreiung von Beklemmungen sorgt die permanente Bewegung mittels z.B. Hüft-Drop, Twist und ¾ Shimmy sowie Schrittkombinationen in der Bauchtanzmeditation.

Das Sakral-Chakra etwa 3-fingerbreit unterhalb des Nabels auf der Höhe des Kreuzbeins steht für Sexualität, Kreativität und Lebensfreude. Die Farbe ist orange. Unterstützend wirken orange Edel- und Halbedelsteine wie z.B. Calzit und Karneol. Für die Befreiung von Beklemmungen sorgt die permanente Bewegung mittels z.B. Halbkreise, Becken-Kippen und Hüft-Pendel in der Bauchtanzmeditation.

Das Solarplexus-Chakra auf der Höhe des Sonnengeflechts schenkt, wenn ausgeglichen und aktiv, Gefühle menschlicher Wärme und Kraft sowie Gelassenheit und Selbstwertgefühl. Hier schwingen wir in unserer Mitte. Die Farbe ist Gelb und Gold. Unterstützend wirken gelbe Edel- und Halbedelsteine wie z. B. Citrin, Bernstein, Goldtopas. Für die Reinigung von Schatten in der Bauchtanzmeditation viele Kreise, Achten und Wellen tanzen.

Das Herz-Chakra in der Brustmitte auf der Höhe des Herzens ist mit unserer Existenz auf Erden und dem Höheren Selbst verbunden und vermittelt Gefühle von Liebe, Sympathie, Mitgefühl und Verständnis. Die Farbe ist grün. Unterstützend wirken grüne Edel- und Halbedelsteine wie z.B. Aventurin, Nephrit, Jade, Smaragd. Reinigung von Schatten bzw. Befreiung von negativen Emotionen wird in der Bauchtanzmeditation durch die permanente Bewegung mittels Shimmy und Drehungen erreicht.

Das Hals-Chakra auf der Höhe des Kehlkopfs ist mit Kommunikation und Selbstausdruck verbunden. Die Farbe ist blau. Unterstützend wirken Halb- und Edelsteine des blauen Farbspektrums wie z.B. Sodalit, Calzedon, Türkis. Für die Befreiung von Beklemmungen sorgt die permanente Bewegung mittels z.B. Halbkreise, Becken-Kippen und Hüft-Pendel in der Bauchtanzmeditation.

Das Stirn-Chakra zwischen und etwas über den Augenbrauen ist mit Erkenntnis, Intuition und dem Bewusstsein unserer selbst verbunden. Die Farbe ist indigo. Unterstützend wirkt z.B. Lapislazuli und für Reinigung sorgen die Bewegungen des Brustkorbs, der Schultern, Arme und Hände.

Das Kronen-Chakra an der höchsten Stelle des Kopfes steht im Zusammenhang mit Glück, Erleuchtung, der Verbundenheit mit allem Lebendigen. Die Farbe ist violett und weiß. Unterstützend wirken z.B. Bergkristall, Diamant, Amethyst. In der Bauchtanzmeditation sorgen auch hier die Bewegungen des Brustkorbs, der Schultern, Arme und Hände für Reinigung von Schatten in diesem Bereich.

Mehr zum Thema Bauchtanz als Meditation gibt es im Artikel der Zeitschrift Sein, Nr. 7/2016.

Wenn durch die permanente isolierte Bewegung einzelner Körperteile in der Bauchtanzmeditation Blockierungen ins Bewusstsein kommen wollen, kann sich das z. B. in Zuständen von Beklemmung, Schmerz und zeitversetzt auch als Panikattacken, Albträumen und dergleichen mehr äußern, die in der Regel nachts auftreten.
Erste Hilfe bei derartigen Zuständen ebenso wie bei schwarzmagischen Angriffen, die sich genauso äußern, bietet aus schamanischer Sicht das Handauflegen auf die schmerzende Stelle wie folgt:
Man lege sich in der Haltung des Gehängten (Tarot) auf das Bett oder auf eine Decke am Boden, entweder auf den Rücken oder auf den Bauch, je nachdem was angenehmer ist.
Die rechte Hand lege man auf die schmerzende Stelle am Körper (oder auf das Herz, wenn keine schmerzende Stelle auszumachen ist, wie bei Panikattacken und Albträumen), die linke Hand auf eine der 8 Zentren und 4 Ecken des Körpers: Scheitel, Kehle, Schultern, Herz bzw Zwerchfell, Nabel, Hüften, Schambein, Steißbein, Knie, Fußsohlen, vorzugsweise auf eine Stelle möglichst weit weg von der schmerzenden Stelle.
Nun konzentriere man sich auf seine Hände einschließlich der Stelle, wo die Hände aufliegen und lenke den Atem. Dabei atme man tief in das Herz ein und in die Hände aus. Die Gedanken werden durch die Konzentration auf die Ein- und Ausatmung beruhigt. Man denke also unentwegt an die Hände und die Körperstelle, die sie abdecken und atme tief ein und aus. Das dürfte allmählich zu einer Beruhigung und das Nachlassen des Schmerzes führen, wodurch man sich wieder entspannen, oder falls der Anfall nachts auftritt, wieder einschlafen kann. In der Regel erscheinen anschließend die Ursachen der Blockierung im Traum. Sobald sie im Bewusstsein angekommen sind, ist man befreit.
Mehr über den Kundalinieffekt des Orientalischen Tanzes erfahrt ihr hier:
"Bauchtanztraining meditativ - der innere Raum", Kindle eBook, Euro 1,99


Sonntag, 18. September 2016

Vom Schleier der Kultur

Frau sein in der Konsumgesellschaft

Menschliche Daseinserfahrung in der Postmoderne ist gekennzeichnet durch ein Denken in Kategorien wirtschaftlich-technischer Rationalität, durch eine Überflutung mit Informationsfragmenten und dadurch Lenkung des verunsicherten Individuums der Massengesellschaft, das in Scheinrealitäten lebt und arbeitet, im fremden Interesse. Die Wirklichkeit ist selbst Teil der Simulation geworden. Wir leben in 'Realitäts-Tunneln' (Wilson) und können kaum noch unterscheiden, was wichtig und unwichtig, richtig und falsch, gut und böse für uns ist. Alles erscheint uns wichtig und unwichtig, alles richtig und falsch, gut und böse.
Orientierungslosigkeit und zunehmende Willkür bewirken, dass Menschlichkeit und Leben ebenso wie die gesamte Natur weiter zerstört werden. Diese Gesellschaft mit ihrer Jagd nach Geld geniert sich nicht, Frauen allein die Sorge um die nächste Generation zuzumuten, wodurch Frauen entweder der Kinder wegen gezwungen werden, bei einem ungeliebten Mann zu bleiben oder andernfalls gezwungen werden, um der Karriere willen auf Kinder zu verzichten. Beides ist gleichbedeutend mit dem Verzicht auf einen Großteil ihrer Sexualität und das heißt: ihrer Gesundheit! Am glücklichsten glauben sich dann nur noch die Frauen, die es schaffen, Kinder und Karriere 'unter einen Hut' zu bringen, was in der Regel ziemlich selten gelingt, weil die entsprechende gesellschaftliche Infrastruktur sowie Arbeitszeitverkürzung für alle die Grundvoraussetzung dafür wäre. Den meisten Frauen bleibt daher das 'behinderte' Leben. Frauen müssen dem etwas entgegensetzen, um sich weiterentwickeln zu können: das Recht aller Menschen auf freie Entfaltung – ein Lebensgesetz – auch für sich in Anspruch nehmen zu können.
Als Reaktion auf zunehmende Orientierungslosigkeit ist die Flucht in kleinbürgerliche Werte zu beobachten, eine Massenhysterie des Haben-müssens, um die innere Leere nicht spüren zu müssen. Dass das uns nützt, bezweifle ich.
Fest steht, schon wenn wir unsere Gesundheit nicht weiter einschränken lassen wollen, ist eine neue Ethik vonnöten, da die Ethik der wirtschaftlich-technischen Rationalität im Konkurrenzsystem der 'industriellen Einheitszivilisation' (Golowin), bekannt in ihrer historischen Ausprägung als Kapitalismus und Sozialismus, wenn sie sich totalitär gebärdet, letztlich zum Genozid ('ethnische Säuberung') führt. Das bedeutet auf die Dauer: den Untergang jeglicher Zivilisation. Eine neue Ethik des Lebens muss eben genau darauf basieren, woran es heute weitestgehend mangelt: auf der Wertschätzung des Lebens, der Natur und der Menschlichkeit.
Wechselseitige Abhängigkeiten in der Gesellschaft sind unser Schicksal, aber auch unsere Chance. Deshalb sind wir unserem Schicksal keineswegs hilflos ausgeliefert. Dieser Zusammenhang wird häufig genug vergessen. So kann man sich beispielsweise in einer Demokratie in Interessengemeinschaften zusammenfinden, um Ziele zu verwirklichen.
Oft genügt es aber vollkommen, die zugewiesene Rolle, sofern sie einem nicht mehr passt, zu verweigern – ganz einfach! Einfach? Genau hier stößt die einzelne Frau meist an die Grenzen ihrer persönlichen Möglichkeiten. Dennoch ist es unsere Lebensaufgabe an sich, unsere Grenzen zu überwinden, und uns nach allen Richtungen hin zu entfalten. Unser ganzer Lebenssinn seit Anbeginn der Menschheit besteht darin, die Grenzen persönlichen Wachstums zu überschreiten und uns weiter zu entwickeln, ein Auftrag der Evolution, sozusagen ein Naturgesetz. Andernfalls beschädigen wir uns selbst und es erwartet uns das gleiche Schicksal wie einstmals die Dinosaurier, wir sterben aus.
Als Pädagogin und Tänzerin interessierten mich vor allem die Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung und so habe ich diesbezüglich verschiedene Techniken der Körperarbeit untersucht, u. a. den Orientalischen Tanz. Beim Orientalischen Tanz finden Frauen insbesondere das, was die Stärke weiblicher Schöpfungskraft freisetzen kann – eine Art Selbstfindung mit Verjüngungseffekt: Das vorübergehende Verweilen im Zustand der 'Vereinigung mit sich selbst' und als Ergebnis davon das wiedergefundene Körpergefühl einer Achtzehnjährigen.
Für mich war nach ekstatischer Bauchtanzmeditation die Bürde der Jahre tagelang wie vom Erdboden verschluckt, zerstört war eine kleine Weile alles, was den Organismus belastete. Ein Erlebnis, das etwas Unglaubliches bewirkte: Die Möglichkeit der Verjüngung, der Erneuerung der Lebenskraft und somit des Körpers, rückte in das Bewusstsein.
Um jedoch dieses individuell-schöpferische Element von Sinnlichkeit durch Bauchtanz freisetzen und darüber hinaus für die Befreiung von persönlichen Ängsten und den Spuren, die diese am eigenen Körper hinterlassen, nutzbar machen zu können, musste offenbar etwas Wesentliches dazukommen, denn es begegneten mir auch viele Bauchtänzerinnen ohne Esprit. Die Schlussfolgerung besteht darin, dass die Qualitäten einer in sich ruhenden Frau, die zudem über ein ausgeprägtes Charisma verfügt, nur entstehen, wenn sie die Bedingungen ihrer Existenz bewusst mitbestimmt. Dieses Ziel verfolgt der Feminismus seit den 60er Jahren und spricht zu diesem Zweck vom "Mythos der Weiblichkeit", was in dem heutigen Gender-Mainstreaming gipfelte, der Angleichung der Geschlechter in Beruf und Gesellschaft. Da auf diese Weise aber auch gleichzeitig die spezifisch weibliche Fähigkeit des Kontakts zur Gefühlswelt diskreditiert wurde, befinden sich Frauen derzeit in einer schrecklichen Identitätskrise. Hier einige Auswüchse: Frauen glauben dass sie Männer sind, tun sich in Rudeln zusammen und laufen einem Ball hinterher; andere Frauen wollen gleich ganz aus der Welt verschwinden (Magersucht); wieder andere stopfen soviel in sich rein, bis sie sich deutlich sichtbar den Raum nehmen, den man ihrer Weiblichkeit verweigert (Fettleibigkeit); dann gibt es seit Neuestem den Trend, sich freiwillig einen Ganzkörper- und Gesichtsschleier überzustülpen, um als Frau aus der Gesellschaft zu verschwinden. 
Hinter all dem steckt das unbestimmte Gefühl, als Frau irgendwie nicht zu genügen, in der Gesellschaft nicht richtig angenommen zu sein, weshalb wir heute wieder vollkommen neu lernen müssen, unsere Gefühlswelt wertzuschätzen und uns anhand unserer Gefühlswelt zu orientieren.


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Montag, 31. August 2015

Bauchtanz als Meditation


Bauchtanz ist eine uralte Methode um Körper und Geist zu vereinen und wieder bei sich selbst anzukommen. Besonders nach stressigen Tagen kann man perfekt abschalten, wenn man sich seine Lieblingsmusik in den CD-Player einlegt und sich einfach zu den Rhythmen mit Bauchtanz bewegt.
Aber das kann ich doch mit jeder Musik und jedem Tanz, werden Sie jetzt vielleicht sagen.
Doch Bauchtanz wirkt gezielt auf die drei Engen (Reich) des Körpers ein und löst dort gezielt Blockierung der Energie auf. Das kann man nicht von jedem beliebigen Tanzstil behaupten.

Die Art der isolierten Bewegungen besteht im schieben, kreisen, kippen, heben/senken, zittern von Körperteilen, wobei der restliche Körper in Ruhestellung verbleibt. Auf diese Weise interagiert jeder Körperteil isoliert mit der Schwerkraft. Das muss durch regelmäßiges Training erst einmal eingeübt werden.

Die drei Engen, die Reich beschreibt, befinden sich im Beckenboden, dem Zwerchfell und dem Halsbereich. Das sind Stellen, an denen Ringmuskeln funktionieren. An diesen Ringmuskeln machen sich zuallererst Verkrampfungen bemerkbar, die durch verdrängte Emotionen entstehen. Im Laufe der Zeit bilden sich Körperverformungen aus.
Der Körper agiert und fließt immer mit der Schwerkraft. Wenn bestimmte Körperstellen festgehalten werden, weil sich dort Blockierungen ergeben haben, bildet der Mensch in Bezug zur Schwerkraft ein kompensiertes Gleichgewicht aus. Eine verformte Körperhaltung entsteht.
So etwas lässt sich leicht bei älteren Menschen beobachten. Sie gehen z.B. vornüber gebeugt. Das muss durchaus nicht sein. Das ist kein unabwendbares Schicksal. Man muss lediglich regelmäßig Blockierungen des Energieflusses der Ringmuskeln verhindern.
Das macht man durch Bauchtanzbewegungen.

Grundlegende Bauchtanzbewegungen
  • für den Beckenboden sind:
Schritte, Drehungen
Hüftschieben
Beckenkippen,
Bauchkreisen,
Beckenwelle
Hüft-Drop,
Hüftschwung
Bauchschwapp, -kipp
Bauch-Twist,
Hüft-Pendel
Shimmy (Bauch-Zittern)
Hüftachten, -schleifen

  • für das Zwerchfell sind:
Brustkorb-Schieben
Brustkorb-Kreisen
Brustkorb-Heben/Senken
Brustkorb-Achten
Brustkorb-Welle vertikal

  • für den Halsbereich sind:
Arm u. Handbewegungen
Kopfhalbkreise, -schieben
Schulterkreise
Schlangenarme
Schulterpendel, -shimmy (zittern)

Der Rücken bzw. die Wirbelsäule kommt auch nicht zu kurz. Grundlegende Bauchtanzbewegungen
  • für die Wirbelsäule sind:
Kamel
Körperwelle
Drehungen

Der Beckenboden-, Zwerchfell- und Halsbereich korrespondiert auf seelischer Ebene mit den feinstofflichen Energiezentren, die im Yoga 'Chakra' genannt werden. So entspricht dem Beckenboden das Wurzel- und Sakralchakra, dem Zwerchfell das Solar- und Herzchakra, dem Halsbereich das Kehl- und Stirnchakra und der Wirbelsäule das Kronenchakra.
Durch die Wirbelsäule steigt nach verbreiteter Ansicht der Yogis die im Wurzelchakra ruhende Kundalini hoch zum Kronenchakra und führt auf diese Weise zur Erleuchtung (Ekstase).
Wir stimulieren durch die regelmäßig praktizierten Bauchtanzbewegungen automatisch im feinstofflichen Körper die entsprechenden Chakren. Daher können auch durch Bauchtanz Ekstaseerlebnisse eintreten.
In jedem Fall wird aber jegliche körperlich/seelische Blockierung bei regelmäßiger Übung wieder aufgelöst und die gefürchteten Köperverformungen und -steifheiten des Alters bleiben aus.

Bauchtanz ist, wenn man so will, Yoga in Bewegung. Durch die permanente Bewegung in den entsprechenden Körpterteilen zum Rhythmus der Musik wird der Körper gelockert und der Geist befreit. Regelmäßig ausgeführt ergibt sich permanent körperliches Wohlbefinden. Natürlich muss man auch bereit sein, sich auf sich selbst einzulassen, um von Blockierungen frei zu werden. Sobald emotionale Blockierungen frei werden wollen, kommen sie ins Bewusstsein und müssen anerkannt werden, um sich aufzulösen. Alles Schwere muss erst gesehen werden, um sich in Leichtigkeit und Entspannung zu verwandeln. Danach gehen Bauchtanzbewegungen, die erst schwierig waren, plötzlich wie von selbst und Freude stellt sich ein.

Auf die Dauer hat man mit Bauchtanz als Meditation ein Mittel für die köperlich/seelische Fitness zur Hand, das auch noch Spaß macht.

Was ist Meditation? Wir kennen die Sitz-Meditation mit dem Ziel der Achtsamkeit. Hierbei müssen wir unseren Willen auf das Ziel „Achtsamkeit“ konzentrieren.
Wir kennen den asiatischen Kampfsport mit dem Ziel, den Gegner zu besiegen. Hierbei müssen wir unseren Willen auf das Ziel „Gegner besiegen“ konzentrieren.
Wir kennen Hatha Yoga mit dem Ziel, die körperliche Grenze zu überschreiten. Hierbei müssen wir unseren Willen auf das Ziel „Körpergrenze erweitern“ konzentrieren.
Und schließlich müssen wir bei der Bauchtanzmeditation den Willen auf das Ziel „Körperschwingung und Musikschwingung in Einklang bringen“ konzentrieren.
Immer geht es um die Ausrichtung / Bündelung / Konzentration des eigenen Willens. Das ist die Lenkung der uns zur Verfügung stehenden Energie (Lebenskraft).
Bei der Lenkung dieser Energie stößt man bald an seine persönliche Grenze. Meditation bedeutet daher auch: Grenzerfahrungen machen.

Bauchtanzmeditation, von mir unterrichtet, unterscheidet sich insofern vom allgemein üblichen Orientalischen Tanz-Training, als unter anderem keine komplizierten Choreografien eingeübt und auswendig gelernt werden müssen. Merke: wir werden nicht zuerst via Bauchtanzrhythmen in den Himmel der Illusion abheben, um uns anschließend von der Choreografie fremdbestimmen zu lassen. Stattdessen benutzen wir Bauchtanz als Yoga in Bewegung, um Achtsamkeit für uns selbst einzuüben und Kontakt zwischen Körper und Geist herzustellen. Bei der Bauchtanzmeditation wollen wir mittels der Bewegung unsere Körperschwingungen mit den Schwingungen der Musik synchronisieren. Gefühle sind Schwingungen. Deshalb richten wir bei der Bauchtanzmeditation unsere Aufmerksamkeit nicht auf die Perfektion der Bewegung, sondern auf unser Körpergefühl bei der Bewegung. Es interessiert uns nicht wie das aussieht, was wir machen, sondern wie es sich anfühlt. Schon allein diese Herangehensweise an den Orientalischen Tanz dürfte für nicht wenige Frauen eine Grenzerfahrung beinhalten, da wir das Leistungsdenken (Mache ich es perfekt genug?) aufgeben und den kritischen Blick von außen (Bin ich schön? Wie sehe ich aus?) verlassen müssen, wenn wir bei uns selbst ankommen wollen. Durch Bauchtanzmeditation wird der spontane Einklang zwischen Selbst und Musik im Rahmen vorgegebener Bewegungsabläufe gefördert.
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Sonntag, 9. August 2015

Bauchtanz und Sexualität

Die Geschichte des Bauchtanzes beginnt im Matriarchat, eine Zeit, als Göttinnen angebetet wurden, um für Fruchtbarkeit zu sorgen. Frauen tanzten mit Becken, Bauch und Hüften, zuerst um Verkrampfungen, die eine Geburt begleiten, zu bewältigen, später um jegliche körperlich-seelischen Beklemmungen loszuwerden, besonders die sexuellen.
Als nicht mehr alle Frauen tanzten, war eine Tänzerin zugleich Priesterin einer Göttin, von der der Mythos (Eurynome) erzählt, dass sie die Finsternis beherrscht und das Licht bringt. Wenn die Tänzerin sich im Tanz mit ihrer Göttin vereinte, dann besaß sie die Fähigkeit Schwingungen auszugleichen. Es ging um die Umwandlung negativer Gefühle in positive 'Energie.
Zwei Göttinnen-Mythen erzählen besonders davon: der Schöpfungsmythos des Matriarchats aus dem alten Griechenland (Eurynome) und der Ishtar-Mythos, die babylonische Göttin mit den Schleiern. Der Schleier gilt dabei als Symbol für Ungleichgewicht, Grenze, Trennung und der Tanz mit den Schleiern demonstriert die Umwandlung von Einseitigkeit und Trennung in Harmonie und Vereinigung.

Bei der Sexualtität wird ebenfalls eine Vereinigung angestrebt, die Vereinigung mit dem Geschlechtspartner im Orgasmus. Wir wissen mit wieviel Verkrampfung und Ängsten der sexuelle Akt befrachtet sein kann. Wir haben durch unsere Kultur den Kontakt zu unserer Natur verloren und müssen erst wieder lernen, uns auf unsere ureigenste Natur einzulassen, um sexuelle Vereinigung genießen zu können. Hierbei kann Bauchtanz gute Dienste leisten.
Die meisten Menschen haben keinen Zugang zu ihren Gefühlen, da unsere Kultur zwischen Gefühl und Gefühlsbewusstsein trennt. Wenn Frauen Bauchtanz erlernen, kommen sie oft erstmals mit ihrer Erstarrung wieder in Kontakt. Das äußert sich in der Unfähigkeit, geforderte Bewegungen isoliert auszuführen. Sie müssen sich erst selbst wieder kennen lernen, die Erstarrung spüren lernen, bevor sie sie loslassen und sich auf die Bewegung und die Schwingung der Musik einlassen können. Die Musik bringt uns in Kontakt mit unseren Gefühlen und die Bewegung vollzieht im Tanz den Ausgleich. Das Gefühl von Getrenntsein wird dabei aufgehoben und die Bewegung wird zum Genuss.

Bauchtanz ist im Wesentlichen ein Improvisationstanz. Die Tänzerin sollte daher die Fähigkeit besitzen, das Gedankenkarussell in ihrem Kopf abzuschalten und sich entspannen können. Sie lässt sich im Idealfall von der Musik bis hin zum Gefühl: 'es tanzt mich' erfassen und führen. Das ist das Loslassen des Ego. Diese Ich-Transzendenz kann in der Ekstase beim Tanz erreicht werden.

Man betrachtete noch vor ca. 2500 Jahren die Erde / Natur als heilig und die Welt als ein Konglomerat von Schwingungen (Kräften). Die Tänzerin als Priesterin hatte die Schwingungen aller Anwesenden aufzunehmen, auf sich zu konzentrieren und mit Hilfe von Musik, Tanz und ihrer Göttin auszugleichen, um das ursprüngliche Paradies, die heile Welt wieder herzustellen. Das betraf alle Schwingungen der Umgebung und der Natur. Nicht selten konnte sie es auf diese Weise zum Zwecke der Fruchtbarkeit der Felder regnen lassen.

Für die Tänzerin war der göttliche Funke in der Ekstase als Glücksgefühl / Freude spürbar und oft sogar als helles Licht (Aura) sichtbar. Eine durchaus überirdische Stimmung breitete sich aus. Ein Gefühl von Zeitlosigkeit.
 Hauptsächlich fanden sich daher Menschen zu einem Tanzfest zusammen, um sich mithilfe der Tanzdarbietung verzaubern zu lassen, den Durchgang in einen anderen Bewusstseinsbereich zu erleben, der ihnen half, neue Kraft zur Bewältigung des Alltags zu schöpfen.

Es werden beim Bauchtanz zum Zwecke der Herbeiführung von Ekstase die Sexualorgane im Bauch bewegt und geschüttelt, denn spirituelle und sexuelle Energie fließen durch dieselben Organe. Ekstase im Tanz (Ich-Transzendenz) bedeutet ein Einswerden mit dem unsterblichen Teil des Selbst. Das ist ein Ankommen in der Verbundenheit mit dem zeitlosen Leben. Ein ähnliches Gefühl erlebt man beim Orgasmus, auch hierbei wird das Tor in die Zeitlosigkeit geöffnet.
 Derart vergleichbar hat heutzutage so manche Frau mangels passendem Sexualpartner,
wenn sie die passende Musik gefunden hat, den Orientalischen Tanz als 'Orgasmusersatz' für sich entdeckt.

Fazit: Bauchtanz, auch Orientalischer Tanz genannt, in unserem Kulturkreis oft missverstanden als Balz-Tanz oder Konkurrenzkampf der Eitelkeiten (Wer ist die Schönste im Land?), passt, sofern selbst praktiziert, hervorragend als persönliche seelische Hygiene in den Alltag von Frauen.
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Orientalischer Tanz und Ekstase – der weibliche Weg zum magischen Feuer.

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Bauchtanztraining 

Samstag, 16. März 2013

Transformation und Ekstase im Orientalischen Tanz

Liebe Bauchtanzfreundin,

mittels Bauchtanz wurden im Orient einst Göttinnen angebetet. Tanzend feierte man die Lebenskraft (Fruchtbarkeit). Die Göttinnen Hathor und Kali sind Fruchtbarkeitsgöttinnen – aber auch Herrscherinnen über die Finsternis.

 Zur Finsternis gehört das 'Verbrechen gegen die Lebenskraft'. Das sind alle Gewaltdelikte, z.B. auch Abtreibung.

Wenn einem Menschen Gewalt widerfährt, zieht sich ein Teil seiner Seele aus seinem Körper zurück und hinterlässt eine Lücke, die fortan von einem 'Erinnerungsdämon' (Kharitidi) besetzt wird. Der Erinnerungsdämon bestimmt von nun an die 'Denke' (Dufour) des Menschen. Viele Menschen haben Traumata (Verletzungen) in der Kindheit erlitten, die von nun an ihr Leben beeinträchtigen, weil der Erinnerungsdämon Energie abzieht.

 Diese Energie zu transformieren, damit sie wieder zur Verfügung steht, bedeutet den Erinnerungsdämon zu besiegen. Zu diesem Zweck muss er ins Bewusstsein kommen, der alte Schmerz noch einmal wahrgenommen und als zu einem selbst gehörend anerkannt werden, dann wird die Verletzung in die Person integriert und kann heilen.

Das Problem dabei ist: Wie kann die Blockierung ins Bewusstsein kommen?
Dafür gibt es verschiedene Methoden – Körperarbeit ist eine davon.
Durch 'Bauchtanzmeditation' erreichen wir Transformation der Schatten und Ekstase im Orientalischen Tanz:
Wir bringen mit Bauchtanz durch die permanente körperliche Bewegung im Bereich der einzelnen Chakras Gefühle in Bewegung und durch Meditation den Gefühlsfluss ins Bewusstsein.
Das erfordert viel Mut und hartnäckiges Dranbleiben an Bewegungen, die schwer fallen, weil der Erinnerungsdämon uns daran hindern will, ihn zu entdecken.

Den Schlüssel zur Befreiung von inneren Widerständen (Dämonen) liefert die Musik. Zar ist z.B. der alte Heilungstanz in Ägypten. Dieser Trance-Tanz triggert den Dämon solange, bis er den Körper über den linken Fuß verlässt und in der Erde verschwindet.

Suche dir immer die Bauchtanzmusik, die dir am besten gefällt und dann steigere dich in den Rhythmus und in die Bewegung hinein. Es geht darum, beim Tanzen die 'Denke' auszuschalten und mit deiner Wahrnehmung vom Kopf weg, in die Mitte, in den Bauch zu kommen. Atem und Bewegung im Einklang mit der Musik führen dich in dein Inneres hinein und wie im Traum steigen Bilder auf, die zu deiner Ganzheit führen. Du wirst dabei wach sein und musst nicht befürchten das Bewusstsein zu verlieren, weil die arabeske Struktur der Bauchtanzmusik die komplette Trance verhindert. Du erreichst vielmehr den entspannten Alphazustand, in dem sich deine Gehirnwellen synchronisieren und Ich-Transzendenz eintritt. Tanze und übergib der Göttin deine Verletzung. Sie führt den Ausgleich (Ma'at) herbei.

Auf diese Weise tanzen wir für inneres Wohlbefinden und Bauchtanz wird zum Mittel seelischer Regeneration. Mehr dazu steht in meinem Buch 'Orientalischer Tanz und Ekstase'. Auch als Kindle eBook  erhältlich.

Wie du siehst, geht es hier nicht darum komplizierte fremde Choreografien auswendig zu lernen. Denn genau das ist der Weg, den der Erinnerungsdämon bevorzugt, weil dieser Weg dich daran hindert, die 'Denke' auszuschalten.

"Bauchtanztraining meditativ - der innere Raum", Kindle, Euro 1,99
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Samstag, 24. September 2011

Der Tanz mit dem Schleier – Geheimnis der Unsterblichkeit

Jede Frau stellt gleichzeitig mit ihrem Frau-Sein die Verkörperung eines Geheimnisses dar – das Geheimnis des Lebens.
Wenn etwas geheim ist, dann ist es unseren Blicken entzogen, es ist verschleiert, es ist unbekannt. So sagt ISIS (altägyptische Göttin): Ich bin alles, was gewesen ist und ist, und sein wird, und kein Sterblicher hat meinen Schleier gelüftet.

Religiöses Verschleiern wird zwar heute im Zuge der männlich bestimmten Neuzeit mit dem Warencharakter von Frauen gleichgesetzt, es erinnert aber, da ursprünglich aus Ekstasekulten stammend, gleichzeitig auch an dieses Unbekannte, an das Geheimnis des Lebens. (Die eigene Angst vor dem Unbekannten ist es wohl auch, mit der sich die westliche Gesellschaft durch ganzkörperverschleierte Frauen konfrontiert sieht und deshalb das Verbot des Ganzkörperschleiers in Westeuropa so vehement fordert. Gegen den Warencharakter von Frauen will man indes nichts unternehmen.)
Die Frau – das unbekannte Wesen – die Verkörperung der Großen Göttin, ist gleichzeitig die Verkörperung geheimen Wissens über die Unsterblichkeit. Der Schleier trennt Diesseits von Jenseits. Den Schleier zu lüften, das Dunkle zu durchschreiten, bedeutet, den Weg in die Unsterblichkeit und damit die Befreiung von allem Leiden zu kennen.
Der Tanz mit dem Schleier ist demnach die Demonstration der Herrschaft über das Dunkle, das Unbekannte und damit die Demonstration von Wissen und Auferstehung.
Entsprechend kann Schleiertanz benutzt werden, um den Zuschauer durch die trance-induzierenden Reize dieses Tanzes in einen anderen Bewusstseinsbereich zu ziehen, der wie im Traum den Alltag verschwinden lässt und inneres Sehen begünstigt. Schleiertanz, wenn er gut gemacht ist, begünstigt schlicht und ergreifend Hellsehen - für den, der dazu veranlagt ist.

Schleier, Grenze, Nebel, Schatten, Schwelle, Zaun etc. Alles Worte für das Ende, den Tod, das Hindernis, den Abgrund und den Übergang – zwischen zwei Bereichen. Hagazussa – die Zaunreiterin – die Hexe kennt beide Bereiche. Die Hexe und die Göttin sind beides Begriffe für das Wissen und die Macht der Frauen. Der Schleier ist Attribut des Weiblichen und Schleiertanz ist für den Eingeweihten Mittel zum Hellsehen. Im griechischen Schöpfungsmythos tanzt die Göttin wild in der Finsternis bis sich ein Nebel, Schleier, Wind (Melodie! / Gedanke!) hinter ihr erhebt. Es ist 'Ophion', die große Schlange. Sie ergreift die große Schlange, die sich mit ihr paart, sie wird schwanger und gebiert das Licht.

Die Tage werden kürzer. Die Schatten werden länger, Nebel kommt auf. Mabon liegt hinter uns und Samhain steht bevor. Auf den Herbst einstimmen, die 'Nebel von Avalon' durchschreiten und der Göttin begegnen. Was liegt näher als das dunkle Geheimnis zu feiern mit magisch, mystischen Schleiertänzen.

"Bauchtanztraining meditativ - der innere Raum", Kindle, Euro 1,99

Freitag, 6. Mai 2011

Bauchtanz als Lebenseinstellung oder: der Tanz von yin und yang


Wie die alten Ägypter und alle alten Naturvölker wussten, ist Leben die ewige Verwandlung von yin in yang und vice versa. Geist verwandelt sich in Körper und Körper in Geist. Ein weibliches Wesen, eine Frau, ist dabei die Tür ins Leben, ein Werkzeug für die jenseitige Seele, die sich inkarnieren will.
Liebe / Leben ist demnach eine Himmelsmacht, und reich sein, Fülle haben, glücklich sein, heil sein, ganz sein, vollkommen sein heißt: bei Gott sein. Zu Gott, zur Göttin, führt dabei einzig die wahre Liebe. (Deshalb sind sämtliche institutionalisierten Religionen auch gänzlich überflüssig)
Frauen kommunizieren durch ihre Gebärmutter und ihr Herz – ihren Körper - mit der Natur, mit der Göttin, mit ihrem Geist. Zu Lebzeiten, im Frühling des Lebens, zu yang-Zeiten, müssen sie sich selbst vergeistigen, um den göttlichen Auftrag, 'die wahre Liebe zu finden' bzw. Tür für eine jenseitige Seele zu sein, erfüllen zu können.
Im Fruchtbarkeitskult erhalten Frauen den Kontakt zur Natur, zu ihrem Geist, zur Göttin, zum göttlichen Funken in sich selbst, durch Bauchtanz. Dann werden sie innerlich geführt und äußerlich geschützt und dienen auf diese Weise ihrem Schöpfungsauftrag.
Nach der Menopause beginnt die yin-Zeit, der Herbst des Lebens. Nun muss "Frau" sich verkörpern, um selbst wiedergeboren zu werden. Frauen bereiten sich nun durch Bauchtanz auf den eigenen Übergang vor. Übergang wohin? - Zurück zur Göttin und zum Gott, zur wahren Liebe, ins Leben, in eine neue yang-Zeit. Jetzt gilt es, mittels Bauchtanz die Schatten zu besiegen.
Das besondere des Orientalischen Tanzes ist eben genau dieses Sichtbarmachen der Schatten. Der Tanz wird entweder zur Demonstration von Lebensfreude oder zum Zeugnis für deren Verlust. Daher wirkt er wie ein Seismograph für die Erkenntnis unserer eigenen Befindlichkeit.
Im ursprünglichen Fruchtbarkeitskult zur Zeit der Göttinnen-Anbetung wurde der Tanz zum Zwecke der Reinigung von schlechten Schwingungen genutzt. Schlechte Schwingungen entstehen durch die im Laufe des Lebens erworbene Abtrennungen / Unterbrechungen / Ungleichgewichte von Körper, Seele, Geist. Durch die Reinigung von negativen Schwingungen im Tanz wurde die Vereinigung mit sich selbst und dadurch mit dem Göttlichen wieder hergestellt. Jeder Mensch hat den göttlichen Funken in sich. Nur leider ist er inzwischen bei den meisten Menschen dermaßen verschüttet, dass sie keinen Zugang zu ihm finden können. Das ist auch das Verschulden der monotheistischen Religionen, die das Paradies im Außen bzw. im Jenseits suchen (die Vertreibung aus dem Paradies!). Demgegenüber war es noch Ziel der alt-ägyptischen Religion am Ende unbeschwert und frei hinüber zu gehen, um nicht beim Totengericht - die Waagschale mit der Feder der Ma'at! - den zweiten Tod sterben zu müssen. Zu diesem Zwecke mussten die im Lauf des Lebens erworbenen Schatten noch zu Lebzeiten transformiert werden. Dies tat man ursprünglich im Tanz, weil er den Zugang zum göttlichen Funken wieder herstellen konnte. Dann war man erleuchtet und - im Paradies.
Merke: Das Paradies ist in Dir! Im Außen oder im Jenseits brauchst Du es nicht zu suchen. Und wenn Du es in Dir nicht finden kannst, dann musst Du etwas unternehmen, um Deinen emotionalen Ballast, die Verschüttungen, beiseite zu räumen und die Verkrustungen aufzubrechen, die Dich vom Paradies, dem göttlichen Funken in Dir selbst, trennen. Fange einfach mit Bauchtanz als Meditation an. Natürlich können das auch Männer machen. Im ursprünglichen Fruchtbarkeitskult tanzten sowieso alle.
Buch: Orientalischer Tanz und Ekstase & Kalender der Göttin
und
"Bauchtanztraining meditativ - der innere Raum", Kindle, Euro 1,99 

Samstag, 29. Januar 2011

Magischer Bauchtanz – die Elemente in der Bauchtanzmeditation

Wie wir vom Voodoo wissen, verbinden sich Voodoo-Anhänger im Trance-Tanz mit dem invozierten Geist, daher können die invozierten Geister als Vermittler auftreten. Sie vermitteln einen Zugang zu den existentiellen Wahrheiten des Daseins und können dadurch verdrängte Traumata und Leiden der Tänzer heilen. Die Kraft der invozierten Geister hilft den Tänzern ihre blockierte Lebensenergie freizusetzen, welche durch die Traumata oder Leiden gebunden ist.

Die Bewegungen in der Trance sind für den speziellen Geist und die Eigenschaften der in der Trance freigesetzten (erlösten) Traumata charakteristisch. Die Tänze für die Wasser- und Schlangengeister bestehen aus schlängelnden, fließenden Grundbewegungen, während stampfende, wirbelnde, elektrisierende Bewegungen den Erd- oder Feuergeistern zugeordnet werden können. Geister der Göttin bzw. des "Herrn der Finsternis"' zeigen sich durch stoßende, wackelnde oder wiegende Bewegungen mit Becken und Hüfte.
Wenn wir das einmal in der Bauchtanzmeditation ausprobieren wollen, dann helfen z.B. die Geister der Luft bei Problemen mit dem Glück, der Zufriedenheit, dem eigenen Geisteszustand. Tanze in diesem Fall hauptsächlich mit dem Brustkorb und Oberkörper wie z.B. Schulter-Shimmy, Bewegungen der Schultern und Arme, Hände, Brustkorbkreisen, -schieben, -heben und senken, Kamel. (6. u. 7. Chakra)
Bei Gesundheitsproblemen (persönlichen Ungleichgewichten) tanze Schwung, Kippen, Pendel, Halbkreise, Schieben von Becken und Hüfte (Spirit/Holzgeister).(2. Chakra)
Bei Liebesproblemen die Erdgeister (bzw. die Göttin und den Gott) anrufen mit Tänzen des Stampfens, des Schwappens wie z.B. Drop-Schritte, ¾ Shimmy-Schritte, Hagalla, Bauchschwapp. (1. Chakra).
Bei Autoritätsproblemen (Minderwertigkeitskomplex) für mehr Selbstvertrauen Kreise, Achten, Wellen tanzen (Wassergeister). (3. und 5. Chakra)
Bei Problemen mit dem 'lieben Geld', mit der Existenz im weitesten Sinne, helfen die Feuergeister. Also müssten wir zum Ausgleich wirbeln, schütteln, drehen und zucken, zittern = Shimmy in allen Variationen und Drehungen. (4. Chakra)
Derart können wir die mit den jeweiligen Problemen einhergehenden unangenehmen Gefühle umwandeln, denn Energie folgt der Aufmerksamkeit. Der Körper macht die Bewegung und die weibliche Seele folgt allmählich nach. So stellen wir wieder den Kontakt zu uns und unseren ureigensten Wahrheiten her, der uns durch die Zivilisation abhanden kam.
Während beim Voodoo bis zur Erschöpfung getanzt wird, gilt es bei der Bauchtanzmeditation den Schatten auf der Seele derart zu verwandeln, dass wir uns auf den Körper konzentrieren, die Verspannung wahrnehmen und in der Hingabe an den Tanz, und im Versenken in Rhythmus und Bewegung vergessen, loslassen, entspannen. Dabei gilt: je freier Du dich bei der Bewegung fühlst, desto gründlicher hast Du den Schatten überwunden, der auf Deiner Seele liegt, desto besser sieht es aus. In dem einen Fall entspannt man durch Erschöpfung, in dem anderen Fall durch Ekstase - ein Zustrom von neuer Lebensfreude, denn Bauchtanz ist Göttinnendienst.
"Bauchtanztraining meditativ - der innere Raum", Kindle, Euro 1,99