Montag, 3. Januar 2011

Abhängige Persönlichkeitsstörung

'Social Media' werden in Zukunft weniger Gewicht haben, da es unsinnig ist, vor sich selbst zu flüchten und 'das wahre Leben' außen vor zu lassen. Irgendwann holt es jeden wieder ein. Es nützt nichts auf facebook Unmengen von Freunden zu sammeln, wenn man ansonsten unfähig ist, sich aus seinen Abhängigkeiten zu befreien und deshalb vor sich selbst zu facebook wegläuft. Freunde auf facebook sind ja so schön unverbindlich. Da muss man sich nicht wirklich einlassen. Außerdem etabliert diese Kultur des "Gefällt mir", ein 'mögen' und ein  'nicht mögen' im Geist der Menschen, also ein Verhaftet bleiben im Dualismus, und das heißt: mit Scheuklappen durch das Leben gehen. Deshalb stiehlt einem facebook die Zeit und lähmt einem den Geist. Alle Menschen mit abhängiger Persönlichkeitsstörung haben dort ihren Platz gefunden. Wie man sich von seinen Abhängigkeiten befreit, steht in dem Buch von Heinz-Peter Röhr 'Wege aus der Abhängigkeit".
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Diese Krankheit - die Stalker-Mentalität - kann man aber auch homöopathisch bekämpfen, sagt Werner Baumeister, Heilpraktiker in Berlin, in 'Sein' Nr. 12/2010.

Will man sich aus seinen Abhängigkeiten befreien, muss man jedoch den Mut haben, sich auf seine negativen Gefühle einzulassen und zu lernen, was sie einem bringen. Dabei stoßen wir in der Regel auf Gefühle, die von den drei Giften: Unwissenheit, Ärger/Wut und Gier ausgelöst werden. Jetzt müssen wir lernen, diesen Gefühlen nachzuspüren, sie wahrzunehmen und als zu unserem Werdegang gehörend anzuerkennen, dadurch wandeln sie sich in positive Gefühle.

Hilfreich bei dem Versuch, aus den eigenen Gefühlen zu lernen und sie dadurch umzuwandeln, ist eine sichere spirituelle Verankerung im 'alten Pfad'. Beispiel: Umwandlung negativer Gefühle mittels Botschaften der Göttin, wie es in Shakti Morgane's 'Kalender der Göttin' beschrieben wird oder mittels Techniken der Meditation wie sie im Buddhismus praktiziert werden. Besonders hilfreich ist auch die Methode des Arztes Dr. Dufour, der die "Denke" eines Menschen für dessen körperliche Leiden verantwortlich macht und hilft, den Verursacher dieser "Denke" ans Tageslicht zu bringen und so das Leiden heilt. Ich persönlich bevorzuge die Methode des Psychologen Dr. Langlotz  als am besten geeignet, sich von Abhängigkeiten zu befreien.

Darüber hinaus, sind Menschen mit abhängiger Persönlichkeitsstörung die große Zielgruppe der "Vernetzungs-Enthusiasten" in der 'smarten Diktatur' (Rezension), die sich überall breit macht, weil diese Menschen am Einfachsten vom Wesentlichen bei sich selbst abgelenkt werden können und somit leicht von anderen beherrschbar sind, weil sie sich nun von anderen sagen lassen müssen, was für sie wesentlich ist, da sie es selbst ja nicht wissen.

Wer sich nicht weiterhin von den unbegriffenen Mächten, die sein Leben gestalten, beherrschen lassen will, der kommt nicht umhin, sich mit sich selbst zu befassen! Die beiden Bücher von Dr. Samuel Sagan sind hierfür eine Offenbarung.

Kommentare:

  1. "... weil sie sich nun von anderen sagen lassen müssen, was für sie wesentlich ist, da sie es selbst ja nicht wissen." Das ist eine Tatsache, die gerade jetzt von der Werbung für die Bundeswehr geschickt ausgenutzt wird, indem diese Werbung gezielt auf Menschen abzielt, die nicht wissen, was für sie persönlich wichtig ist. Dort wird suggeriert: Das Wichtigste für euch ist jetzt die Bundeswehr. Deshalb geht zur Bundeswehr.

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  2. Außerdem wird in dieser Werbung die Vorbildfunktion der Bundeswehr betont. Es wird gezeigt, wie sie mit hervorragendem Equipment Leben retten. Nirgends wird auch nur angedeutet, dass Soldaten töten, dass sie für den Krieg da sind, dass sie für andere die Kastanien aus dem Feuer holen sollen und selbst dabei drauf gehen werden.
    Stattdessen wird suggeriert: Die Bundeswehr als Retter der Menschheit. Ein Retter, dem selbst nicht das Geringste passieren kann.
    Diese Verkehrung der Realität ist an Perfidie kaum zu überbieten.
    Denn in Wirklichkeit ist es genau anders herum.
    "Soldaten wohnen auf den Kanonen ..." (Brecht)

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