Donnerstag, 5. März 2015

Die Liebe und das Leiden

Vergangene Nacht hatte ich im Traum eine philosophische Diskussion mit einem Buddhisten über das Leben und den Tod.
Ich meinte: es ginge nicht darum, alle negativen Gefühle zu vermeiden. Das könne man gar nicht, weil Lachen und Weinen nun einmal zum Leben dazu gehören.
Es ginge viel eher darum, negative Gefühle wie Wut, Angst, Schmerz zuzulassen, zur Kenntnis zu nehmen und als zu einem selbst gehörend anzuerkennen, um sie dadurch zu überschreiten und von ihnen frei zu werden. Nur wer sich selbst erkennt, bezwingt die Welt.
Er meinte: 'Achtsam sein' und 'Anhaftungen loslassen' sind deshalb wichtig, damit man nicht zum Opfer bzw. Sklaven seiner eigenen negativen Gefühle wird. Letztlich geht es um Macht – über das Sterben. Es geht darum, während des Sterbens nicht das Bewusstsein zu verlieren, sich nicht vom Gefühl der Angst überwältigen zu lassen und die Absicht der Verschmelzung mit dem magischen Feuer im Auge zu behalten.
Ich meinte: In diesem Sinne kann das ganze Leben als Übung aufgefasst werden, mit Begierden & Co. so umzugehen, dass sie einen nicht überwältigen und krank machen.
Krankheit ist der Protest der Seele gegen das Ego. Das Ego sagt: ich will ein Haus, ein Auto, diese Frau, diesen Mann usw. Wenn der Mensch aber in dem Bemühen, das alles zu erlangen, leiden muss, hat seine Seele, sein innerer Kompass, andere Pläne mit ihm. Der Mensch muss dann seiner Seele folgen, um vom Leiden wieder frei zu werden und glücklich zu sein.
Wie erkennt man seine Seele?
Als Mensch muss man fähig sein, sich den Sexualtrieb dienstbar zu machen. Der Mensch ist kein Tier. Die Sexualität dient dem Menschen als Treibstoff für den Geist. Sie ist der Transmissionsriemen für die Erkenntnis der Seele. Solange der Mensch seine Seele, das magische Feuer, nicht kennt, besteht die Gefahr, dass er in die Falle tappt und leidet.








Die Falle, das ist die Qual der Wahl oder die Macht der Entscheidung! Eine Entscheidung kann zum Leiden oder zum Glück führen. Die Wahl ist nur dann die richtige, wenn sie in Übereinstimmung mit der Seele ist. Und die Seele folgt der Ma'at.
Er meinte: Hat man die falsche Entscheidung getroffen folgt in seinen Abstufungen von Unwohlsein bis Krankheit das Leiden auf dem Fuße. Das einzige was hierbei hilft, ist „den Geist ruhen zu lassen“. Es gilt, das mit dem Leiden einhergehende routierende Gedankenkarussell zu stoppen. Das Gedankenkarussell stoppt man durch Meditation. Meditation ist die Schule des Geistes. Mittels Geist ändert man seine Körperschwingung und im Falle des Leidens geht es darum, eine niedrige Körperschwingung in eine hohe zu transformieren. Haben wir das Gedankenkarussell gestoppt, sind wir ruhig und entspannt. Auch die Buddhanatur (Erleuchtung) ist nichts anderes als eine bestimmte hohe Körperschwingung. Manche von uns sind erleuchtet und wissen es gar nicht.
Ich ergänzte: In der Meditation ändern wir somit aktiv unsere Körperschwingung. Es ist sinnvoll immer dann zu meditieren, wenn man sich unwohl fühlt. Es gibt verschiedene Arten der Meditation. Im wesentlichen ist Meditation eine Konzentrationsübung. Man konzentriert sich solange auf Farbe oder Licht oder den Namen Gottes / Göttin, oder ein Symbol, oder ein Mantra, bis man entspannt und ruhig ist. Ich meditiere daher ausschließlich bei körperlichem Unwohlsein. Siehe auch "Hexenmondin" - eBook über die Verbindung von Traum und Wirklichkeit.

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