Freitag, 15. November 2019

Das Hexeneinmaleins

Man deutet das Hexeneinmaleins oft als magisches Zahlenquadrat, dessen Summen jeweils 15 ergeben. Wobei nicht klar ist, was dieses Zahlenquadrat im Hinblick auf Faust's Problem für einen Sinn haben soll. Was war noch gleich das Faust-Problem? Verjüngung? Das ist reichlich verharmlosend ausgedrückt. In Wirklichkeit heißt das Faust-Problem: Verlust der Seele und Verdunklung des Geistes/Willens. Damit es nicht dazu kommt, erhält Faust von der Hexe die Regel für die richtige Lebensweise in Form des Hexeneinmaleins übermittelt.

Das Lebensrätsel des Hexeneinmaleins in Goethe's Faust kann nämlich mit Hilfe des Tarot, und zwar der altägyptischen Variante (Buch Thot), ganz einfach in eine Lebensregel verwandelt werden.  Eine Hexe ist schließlich auch immer eine Kartenlegerin und Orakeldeuterin.

„Du mußt verstehn!
 Aus Eins mach’ Zehn,
 Und Zwei laß gehn,
 Und Drei mach’ gleich,
 So bist Du reich.
 Verlier’ die Vier!
 Aus Fünf und Sechs,
 So sagt die Hex’,
 Mach’ Sieben und Acht,
 So ist’s vollbracht:
 Und Neun ist Eins,
 Und Zehn ist keins.
 Das ist das Hexen-Einmal-Eins!“

Auflösung des Rätsels, zitiert nach Shakti Morgane's Buch, Tarot. Der Schlüssel zur Magie:


"Fazit: Du beherrschst das Schicksal (Verhängnis / Schatten) und erfüllst damit den Sinn deines Lebens, indem du deiner Natur entsprichst, dein Ziel im Auge behältst, dich nicht vom Streben nach Macht und Sicherheit um jeden Preis ablenken lässt, sondern aus deiner Erfahrung und mit deinen Möglichkeiten für das Gleichgewicht in deiner Welt sorgst. – Dann handelst du weise wie ein Magier, denn auf die Entscheidung im Einklang mit der Kraft, die ausgleicht kommt es an.“ Zitatende (S. 100 im Buch: Die Richtung der Kraft ...)

Wie man in Einklang mit der Kraft, die ausgleicht kommen kann, steht im Buch der Schatten.

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