Dienstag, 8. November 2011

‚Charmed‘ - die verlassenen Schwestern

Die zauberhaften Schwestern entstammen allesamt einer Familie, die unter 'Verlassenheit' (Dufour) leidet: Die Großmutter hat ihre jeweiligen Männer verlassen oder wurde von ihnen verlassen, die Mutter der Schwestern wurde demzufolge von ihrem Vater verlassen, die Schwestern wurden ebenfalls oft von ihrem Vater verlassen, der ständig auf Geschäftsreise weilte. Dann wurden sie von ihrer Mutter verlassen, da diese früh verstarb und sie fortan bei der Großmutter aufwuchsen. Die Halbschwester (Page) wurde gar als Baby verlassen und zur Adoption freigegeben. Dieser Sachverhalt hinterlässt Spuren in der 'Denke' (Dufour) der Schwestern, die diese am entspannten Glücklichsein hindert. Dennoch suggeriert ‚Charmed‘ als Fiktion, dass das Böse in der Welt (z.B. Dämonen und die von diesen hervorgerufenen Gefühle wie z.B. Wut, Neid, Hass) nichts mit den handelnden Heldinnen zu tun hat und unabhängig von ihnen existiert. Sie haben eine Mission und agieren ausschließlich, um anderen (den Unschuldigen) zu helfen.

In Wirklichkeit ist es aber genau umgekehrt: Indem man seine, aus den Ungerechtigkeiten der Welt verursachten negativen Gefühle (Anspannung) erfolgreich in Entspannung umwandelt (seine inneren Dämonen besiegt) bricht in die Welt der Ungerechtigkeit das Chaos herein und ändert sie im eigenen Sinn. Denn umgewandelte Dämonen dienen dem Selbst. In Wirklichkeit besteht die Mission nämlich darin, sich selbst zu helfen.

Hife zur Selbsthilfe erhält man von der großen Göttin, Ahnen und Lichtwesen wie z.B. die 22 Unsterblichen des Tarot. Dies Buch ist in Kombination mit dem Kalender der Göttin besonders hilfreich für Mobbing-Opfer, da diese als solche prädestiniert sind, weil sie in der Regel ebenfalls unter 'Verlassenheit' leiden.

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