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Mittwoch, 19. Oktober 2022

Göttinnen und Götter

 Im Narrativ der privaten TV-Kanäle werden Göttinnen und Götter als Außerirdische (Aliens) bezeichnet. (z.B. Kabel 1 doku) Bekanntester Vertreter dieser Theorie ist Erich von Däniken.

Es gibt aber noch eine ganz andere Sichtweise für das Phänomen der Göttinnen und Götter, die aus den Mysterien-Religionen wie Wicca, Voodoo, Santeria, afrikanischen und indianischen Ur-Religionen sowie Schamanismus und Hexenkult kommt. In dieser Sichtweise sind Göttinnen und Götter z.B. die Ur-Mütter und Ur-Väter der jeweiligen Völker, die zu Lichtwesen wurden und auf der geistigen Ebene mit den jeweiligen Völkern verbunden bleiben.

Das legt nahe, dass die Göttinnen und Götter einst Menschen waren, die auf diesem Planeten weilten und noch immer über die jeweiligen Völker, zu denen sie einst gehörten, als aufgestiegene Meister wachen. Die alt-ägyptische Religion ist hierfür das beste Beispiel. Die auf Erden wandelnden Pharaonen wurden mit ihrem Tode selbst zum Gott bzw. zur Göttin. Aber auch jeder normale Sterbliche konnte, dieser Religion zufolge, unter bestimmten Bedingungen mit seinem Tode selbst zum Gott bzw. zur Göttin (Lichtwesen) werden.

In der Kabel 1 doku Sendung „Unerklärliche Phänomene“ heißt es: Die Wahrheit ist da draußen! Deshalb suchen sie im Weltraum nach Aliens.

In Wirklichkeit ist die Wahrheit aber in uns drinnen, denn nur auf der geistigen Ebene können wir mit den Göttinnen und Göttern Kontakt aufnehmen.

Unsere Vorfahren haben das alles bereits gewusst. Für diese Gewissheit steht als überliefertes Symbol beispielsweise das Keltische Kreuz oder das alt-ägyptische Ankh.

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Es erinnert uns an das ‚Gesetz der Drei‘ als Geheimnis unserer Existenz.

Wir existieren in drei Welten (Parallelräumen): oberer, mittlerer und unterer Welt

Und in drei Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Alle diese Zeiten und Räume befinden sich in einer Sphäre (symbolisiert als Kreuz) und sind miteinander verbunden (symbolisiert als Kreis).

Auf der horizontalen Achse des Kreuzes befinden sich die Zeiten und auf der vertikalen die Räume.

Alles Lebende existiert zeitlich in der Gegenwart und räumlich in der mittleren Welt (symbolisiert durch den Mittelpunkt des Kreuzes).

Hexen und Heiler haben gelernt auf der geistigen Ebene zwischen Räumen und Zeiten zu wandern, um Göttinnen und Göttern zu begegnen, denn sie können mit den Gefahren umgehen, die ihnen auf dieser Wanderung eventuell begegnen.

Zum Wandern zwischen den Räumen und Zeiten gehört das Einhalten bestimmter Regeln, die in dem Buch 'Hexenweisheit – Einführung in die hohe und die niedere Magie‘ beschrieben sind.

Zusammenfassung: Das Keltische Kreuz ebenso wie das alt-ägyptische Ankh ist als Zeichen des Lebens einfach ein Symbol für die Verbindung von zwei nebeneinander existierenden Bereichen (z.B. dem Irdischen mit dem Himmlischen, dem Männlichen mit dem Weiblichen, dem Bösen mit dem Guten, dem Zeitlichen mit dem Räumlichen, dem Diesseitigen mit dem Jenseitigen, dem Menschlichen mit dem Göttlichen etc.. Es sind beliebig viele Gegensatzpaare möglich.) Im Knotenpunkt der beiden Achsen des Kreuzes begegnen sich die Gegensätze und verbinden sich, sodass Leben in Harmonie möglich ist.

In diesem Sinne kann das Keltische Kreuz ebenso wie das alt-ägyptische Ankh als Schutzamulett benutzt werden, das uns mit höheren Mächten verbindet und das uns z.B. auf Reisen vor Gefahren schützt.  

Für den Fall, dass du an Halloween zwischen den Welten wandern möchtest, um Göttern oder Verstorbenen zu begegnen, ist dieses Schutzamulett ein guter Begleiter.

Samstag, 7. November 2020

'Charmed' - zauberhafte Hollywood-Hexen

 

Hexerei ist in Rumänien als Beruf anerkannt. Dennoch zahlen Hexen keine Steuern. Man wagt es nicht, sie anzutasten. Der Glaube an das Übersinnliche, an die Verbundenheit von allen Kreaturen miteinander, ist in Rumänien noch lebendig. Rumänische Hexen wissen, wie sie in diese Verbundenheit in spiritueller Weise eingreifen und das Geschehen beeinflussen können, zum Guten oder zum Bösen. Die Ethik der rumänischen Hexen besteht einfach darin, dass sie das was sie machen, tun, weil sie es können. Hier ein Video mit englischen Untertiteln über rumänische Hexen:


 

Wer fühlt sich bei diesem Anblick nicht an die 3 Hexen der Charmed TV-Serie (1998 - 2006) erinnert? Jedoch besteht ein gravierender Unterschied. Die Charmed-Hexen retten die Unschuldigen ohne Gegenleistung, weil es ihnen von einer höheren Macht (die Ältesten) befohlen wurde. Sie werden folglich fremdbestimmt. Deshalb empfinden sie ihr Schicksal als Bürde, von der sie sich gern befreien möchten. Das Naturgesetz ist das einzige, was der Magie übergeordnet ist. (Deshalb ist Magie auch allenfalls übersinnlich, aber niemals übernatürlich zu nennen.)

Die rumänischen Hexen retten niemanden umsonst. Und das ist auch gut so! Ihr Schicksal ist ein Privileg. Sie sind nur ihrem eigenen Gewissen verpflichtet. Sie helfen den Menschen ebenfalls. Damit es aber in der universellen Ordnung einen Ausgleich für ihre Taten gibt, steht ihnen zurecht eine angemessene Entschädigung zu.

Geben und Nehmen müssen immer ausgeglichen werden. Dieses Gesetz der universellen Balance hat Hollywood vergessen. Sie entwarfen die Charmed-Hexen-Rollen-Vorbilder entsprechend dem Muster eines unterdrückenden, unfreien Frauenbildes. Warum? Um Mädchen und Frauen, falls sie noch jung und unbedarft sind und diese Unterhaltung konsumieren, 'an die Kandare' zu legen! Frei nach dem Motto: Wenn ihr euch benehmt, dann bekommt ihr auch die Belohnung: eine heile Familie. - Diese anmaßende, autoritäre Haltung ist typisch für das Patriarchat, in dem wir leben.

Magie ist vor allem Selbstwirksamkeit und hat mit der Erfüllung übergeordneter Anweisungen, wie 'Charmed' suggeriert, nichts zu tun. Um Magie erfolgreich ausüben zu können, muss man zuerst sich selbst erkennen. Bei dieser Selbsterkenntnis hilft u. a. die Lösung der 8 Lebensaufgaben wie sie in Shakti Morgane's 'Buch der Schatten' formuliert sind.



 



 

Montag, 31. August 2020

Hexenkult - Weltsicht

Hexen glauben an die spirituellen Kräfte in der Natur und kommunizieren mit ihnen, indem sie sich mit dem in ihnen selbst wohnenden persönlichen Naturgeist verbinden. Anders ausgedrückt: Sie verbinden sich mit ihrer inneren Kraft, als Teil der Naturkraft, um mittels dieser mit der übrigen Natur zu kommunizieren.

Zwecks Verbindung mit der inneren Kraft versetzen sie sich in einen ekstatischen Zustand. Hilfsmittel hierfür sind z. B. Tanz, Trommelmusik, Drogen. Diese Art Ekstase-Kult war auch in  der Antike bekannt und im Mittelalter im Volk noch weit verbreitet und wurde ab Mitte des 14. Jh. von der Kirche dämonisiert, verfolgt und bekämpft. Im 'finsteren' Mittelalter beschränkte sich die Kommunikation nicht auf Menschen. Kommuniziert wird u. a. mit Pflanzen, Tieren, Geistern, Dämonen, Toten, Heiligen, Märtyrern sowie Gott und Göttin. "Die Welt ist vollständig beseelt und verzaubert." (Schwanitz, Die Geschichte Europas)

Selbst heutzutage begeht man auf ekstatische Weise in einigen Gebieten Griechenlands, dem ehemaligen Land der Göttinnen Aphrodite und Artemis, mit kirchlicher Duldung und unter kirchlichen Vorzeichen (Fest des Heiligen Konstantin) mit der gesamten Gemeinde noch das Frühlingsfest Anthestaria, bei dem man drei Tage lang tanzt und abschließend im ekstatischen Zustand über glühende Kohlen läuft, ohne sich die Füße zu verbrennen. 

Die Rückkehr der Lebenskraft in die Natur wurde und wird auf diese Weise im Frühling ekstatisch gefeiert und ins eigene Leben zur Stärkung der eigenen Seelenkraft übernommen.

Die Weltsicht aus der Antike dauerte im Mittelalter (immerhin 1000 Jahre) weiter an. Außerdem breiteten sich seit dem Zerfall des römischen Imperiums mit der Völkerwanderung die Ekstasekulte, der aus Asien eingewanderten nomadisierenden Stämme in ganz Europa weiter aus und standen zunehmend in Konkurrenz zur Weltsicht der aufstrebenden Macht der christlichen Kirche, die ein diesseitiges Paradies im Einklang mit der Natur strikt verneinte und das Natürliche im Menschen als Sünde verunglimpfte. (nachzulesen in: Das Reich des Schamanen, Sergius Golowin)
Die Ablehnung durch die Kirche ging seit Beginn der Neuzeit und der Entwicklung von der Feudal- zur Geldwirtschaft zusätzlich einher mit dem politischen Willen auch der weltlichen Obrigkeit, „… alle Bereiche des menschlichen Daseins ‚rational‘, nach kalt berechenbaren Regeln gestalten …“ zu können. (Golowin)

So ist es bis heute geblieben. Eine einseitige Betonung des Rationalen führte zum technischen Fortschritt einerseits aber auch zur seelische Verarmung des modernen Menschen andererseits.
In unserer entarteten Gesellschaft ohne spirituelle Verbindung zur Natur hat inzwischen die Zerstörung der Natur durch technischen Fortschritt, u. a. z. B. mittels KI, riesige Ausmaße angenommen und damit zwangsläufig den Untergang der gesamten Menschheit als Konsequenz. Denn, wenn man sich von KI abhängig macht, verrät man die eigene göttliche Natur vollends und wird zum Spielball der Umwelt, zum Sklaven der toten Dinge im Außen. Dadurch wird man ebenfalls zum toten Ding.

Wir sind aber nicht auf die Welt gekommen, um uns fremdbestimmen und verdinglichen zu lassen, sondern um unser Schicksal auszugleichen und uns in unserer Menschlichkeit weiter zu entwickeln.

Es ist höchste Zeit für eine Rückbesinnung auf die spirituellen Kräfte der Natur und die natürlichen Kräfte (z.B. Selbstheilungskraft) im Menschen. 

Die Kunst der Hexen, der Zaunreiterin, besteht in der Ausbalancierung beider Bereiche, des Rationalen (Tonal) und des Irrationalen (Nagual). Die Hexe sitzt nicht auf der Grenze zwischen Diesseits und Jenseits, wie allgemein angenommen wird, sondern auf der Grenze zwischen Rational und Irrational. Sie wechselt von einem Bereich zum anderen und vice versa. Um diese Kunst zu erlernen, könnten wir z.B. mit dem Aloha-Spirit (HUNA) einen neuen Anfang machen.

Aloha Spirit - HUNA - liegen 7 Prinzipien zugrunde:

1. Die Welt ist, wofür wir sie halten
2. Es gibt keine Grenzen
3. Energie folgt der Aufmerksamkeit
4. Jetzt ist der Augenblick der Macht
5. Lieben heißt glücklich sein mit …
6. Alle Macht kommt von innen
7. Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

Demzufolge übt sich ein Aloha-Schamane (kahuna) in diesen Fähigkeiten:

1. Sehen – das heisst: Selbsterkenntnis
2. Klären – das heisst: in Fantasie und Realität Grenzen setzen
3. Konzentration – das heisst: Energie (Gefühle)/Gedanken lenken, meditieren, umwandeln
4. Präsent sein – das heisst: achtsam bei sich selbst im Hier und Jetzt bleiben
5. Segnen – das heisst: das bewundern was man will, was einem wichtig ist
6. Traumweben – das heisst: in der Fantasie nach Veränderung streben (bzw. altägyptisch ausgedrückt: das Paradies in der Unterwelt wieder herstellen)
7. Ermächtigen – das heisst: sich selbst die Wahl zugestehen

Das Ziel von HUNA ist Heilung – von sich selbst und der Umwelt.
(nachzulesen in: Der Stadtschamane, von Serge Kahili King)

Packen wir es an.

Übrigens: Bei der Selbsterkenntnis hilft u.a. das Buch der Schatten




Samstag, 16. Mai 2020

Dietrich Schwanitz „Die Geschichte Europas“ - ein Weckruf


Er schreibt über das Spätmittelalter (14. Jh.): die Frauen, die man für Hexen hielt, hätten eine Waldgöttin namens Bonadea oder Frau Holle verehrt.
Damit weist er darauf hin, dass eine Göttinnen-Religion in Europa noch bis ins Spätmittelalter zelebriert wurde, die dann von der Inquisition endgültig beseitigt werden sollte.

Es ging also durchaus um den Kampf über die Deutungshoheit in der Glaubensfrage.

Durch Panikmache (Angst vor dem Teufel)  und Schuldzuweisung (Vorwurf: Sex mit dem Teufel) versuchte die Obrigkeit damals mittels christlicher Kirche ihre Herrschaft zu installieren und zu festigen. Diese Geschichten vom Sex mit dem Teufel wurden damals genauso geglaubt wie heutzutage die Geschichten über Aliens geglaubt werden, die Menschen in ihre Raumschiffe entführen, um mit ihnen außerirdischen Sex zu haben.

Da jeder in der Regel das erhält, was er glaubt bzw. erwartet oder befürchtet, versucht man die Menschen über den Glauben zu manipulieren, indem man ihnen sagt bzw. vorschreibt, was der richtige Glaube ist.
Falls das funktioniert, erhalten die Menschen dann das, was sie erhalten sollen, weil sie auf die Dauer selber wollen, was sie wollen sollen. Das ist „obrigkeitsstaatliche Selbstentmündigung“ (Schwanitz).

Kommt euch das irgendwie bekannt vor? Heutzutage wird  Panikmache  und Schuldzuweisung von den Politikern betrieben und von den Mainstreammedien verbreitet.
Lasst euch weder durch Stigmatisierung spalten, noch von anderen vorschreiben, was ihr glauben sollt!
„Wohl dem Volk, das die Frauen und Männer in sein Herz schließt, die selbständig denken können und sich nicht entmündigen lassen und sich nichts vorschreiben lassen, wenn sie es nicht einsehen.“ (Schwanitz, S. 232)

Ein gutes Buch. Sollte jeder lesen. Besonders Jens Spahn.

Ich gewinne ohnehin mehr und mehr den Eindruck, dass wir wieder im Spätmittelalter angekommen sind.
Das Imperium - die Kleptokratie - hat im Frühjahr 2020 zugeschlagen. Es hat aus der jährlichen Grippe einen realen oder eingebildeten (so genau weiß das keiner) Popanz gemacht, um die Massen in Angst und Schrecken zu versetzen, damit man ihnen umso leichter 'Brot und Spiele' wegnehmen kann. Der neue Pandemieglaube dient dazu, die Massen durch Ablasshandel abzukassieren: Wer 'Brot und Spiele' zurück haben will, muss sich freikaufen (Apps, Impfung, Daten, Testung, Immunitätsausweis etc.). Allen, die den Pandemieglauben nicht annehmen wollen, droht die 'Inquisition' mit Verfolgung (Verschwörungstheorie, Spinner, Bußgelder, etc.). 

Wappnet euch vor Menschen, Dingen oder Glaubenssätzen, die euch vereinnahmen wollen, um dann eure Energie versickern zu lassen. Hütet euch vor dem Virus-Wahn.

Dienstag, 30. April 2019

Buch der Schatten

Nun ist es wieder soweit. Ein neues Buch ist in Arbeit. Pünktlich zur Walpurgisnacht kündige ich euch die Darlegung meiner Erkenntnisse zum Thema Seele, Leben und Sterben, Dämonen, luzides Träumen, Schamanen und mehr in meinem 'Buch der Schatten' an.

Hexen, Magier und Schamanen beziehen sich auf die spirituellen Naturkräfte, von denen der moderne Mensch zu seinem Unglück heutzutage nichts mehr wissen will. Ihre Existenz zu leugnen, heisst aber nicht, dass sie nicht auf uns einwirken. Deshalb kann sich jeder, der sich dafür öffnet, eine verborgene Welt erschließen, die ihm zeigt, dass sein Leben ein Abenteuer ist, in dem er genau wie Harry Potter selbst der Held sein kann.
Dazu muss er aber zuerst die spirituelle Kraft seiner eigenen Natur wieder entdecken und die Angst vor der 'Wildnis' verlieren.
Genau darum geht es: Wie kann man seine Angst verlieren? Hierfür brauchen wir das 'Buch der Schatten'. Es hilft, sich daran zu erinnern, welche spirituellen Werkzeuge bei der Auflösung von Schatten geholfen haben und welche magischen Handlungen von Erfolg gekrönt waren. Indem ich euch mein 'Buch der Schatten', ein Ratgeber für das Seelenheil, zur Verfügung stelle, habt ihr ebenfalls die Möglichkeit viel über euch selbst zu erfahren, was euch ermutigen wird, euren eigenen Weg durch die 'Wildnis' zu suchen und zu gehen.


Update 17.2.2021: Das Buch der Schatten ist auch als eBook erhältlich:

Buchtrailer

Update 3.7.2021: Das Buch der Schatten ist jetzt auch als Taschenbuch erhältlich. 

Leseprobe zum Herunterladen

Update 30.7.2022:  - "Das Buch der Schatten" und das Buch "Als Hexe wirken" sind jetzt in der Ausgabe Hexenweisheit zusammengefasst. Beide Bücher ergänzen einander und sind zusammen ein guter Kompass für die Navigation durch die Stürme der Zeit.

 

Donnerstag, 8. September 2016

Hexenkunst

'Hexe sein' beeinhaltet eine bestimmte Sicht der Welt und eine bestimmte Geisteshaltung. Diese Weltsicht, entstanden aufgrund langer Erfahrung im Umgang mit der Natur und mit der menschlichen Psyche, ermöglicht zusammen mit der Kraft reinen Herzens und der Einhaltung bestimmter Regeln (z.B. Feiern der Jahresfeste, Führen des Buchs der Schatten, Hexenethik, etc.) potenziell folgende Fähigkeiten:
1. Mittels Orakel, Kristall, Schwarzspiegel etc. in eine mögliche Zukunft sehen
2. Mit Tieren kommunizieren
3. Zauber wirken bzw. Energien lenken
4. Zwiegespräche mit der Natur und deren Geistwesen führen
5. Herbeirufen von Elementals und Lichtwesen
6. Kontakt zur Unter- oder Anderswelt
7. Astralprojektionen und luzides Träumen
8. Magisch wirken durch innere Stärke in Gestik, Ritual, Willenskraft und Instinkt
9. Wandern zwischen den Welten (Schamanisch Reisen)
10. Heilung / Schädigung
11. Verfluchen und brechen von Flüchen. (Verwünschungen werden meist eingesetzt als Bestrafung. Anders als schwarzmagische Manipulationen äußern sich Hexenflüche dadurch, dass sie wieder verschwinden, ohne weiteren Schaden anzurichten, wenn man seine Schuld aussühnt.) 
12. Mittels der Spirits für die Sicherheit der Seele im Diesseits und im Jenseits sorgen
13. Kontakt zu Göttern und Verstorbenen aufnehmen

Hexen haben die den 'normalen' Menschen abhanden gekommene Fähigkeit bewahrt, die vierte Dimension zu betreten. Die vierte Dimension wurde bei den alten Ägyptern 'das Unbegrenzte' genannt. Wir können sie auch als Astralebene bezeichnen. Über unsere Gefühlswelt haben wir Zugang zu ihr. In ihr können wir ebenso Kontakt zu unseren inneren Dämonen wie zu Lichtwesen aufnehmen. Die Kommunikation mit der Astralebene erfolgt in der Regel im Schlaf via Traumwelt. Die in den Traum gesendeten Botschaften aus der Astralebene bzw. der vierten Dimension können mit dem eigens von mir entwickelten Göttinnen- und Tarot-Orakel gedeutet werden. Beispiel für ein erfolgreiches Wandern zwischen den Dimensionen ist die Geschichte "Hexenmondin" (eBook für epub und kindle).

Freitag, 13. Juni 2014

Mythos Magie

Es liegt in der weiblichen Natur, sich mit den Elementen und Schwingungen in der Welt und in sich selbst zu verbinden, um neues Leben hervorzubringen, zu schützen, zu nähren und zu erhalten. Diese Fähigkeit wurde Frauen zunehmend zum Verhängnis, als sie nicht mehr zum unmittelbaren Überleben gebraucht wurde. Die besondere Fähigkeit des weiblichen Teils der Menschheit, mit der Natur zu kommunizieren und mittels psychischer Kraft Veränderungen herbei zu führen, wurde im Laufe der Geschichte als überlebenswichtig vergessen und, auch von den Frauen selbst, immer weniger verstanden. In der Zeit vom ca. 14. - 18. Jh. wurde in Europa diese Fähigkeit zunehmend dämonisiert und als 'mit dem Teufel im Bunde' verunglimpft, und zum Vorwand benutzt, Millionen Menschen,  insbesondere Frauen, mittels der Inquisition zum Sündenbock zu machen und auszurotten.
Erst in der heutigen Zeit, dank der Tatsache, dass sich, zusammen mit dem technischen Fortschritt, eine aufgeklärte Wissenskultur in Europa etabliert hat, ist man wieder in der Lage, die menschliche Natur zu entmystifizieren und sowohl religiösen als auch ideologischen Wahn in seine Schranken zu verweisen.
In Überlieferung, Literatur und Kunst finden sich Zeugnisse vom zum Teil erfolgreichen Umgang mit diversen psychischen Zuständen, in die der Mensch geraten kann, wenn es darum geht, 'böse' Ereignisse abzuwehren, um sein Leben zu gestalten.

Jedoch kennzeichnet den modernen Menschen heute im Allgemeinen mangelnde Seelenstärke (psych.: abhängige Persönlichkeitsstörung') angesichts von Widrigkeiten im Leben, sodass bereits Anfang letzten Jahrhunderts eine 'merkwürdige Sehnsucht' um sich griff, von der Meyrink wie folgt berichtet: "Es wäre ein großer Irrtum, anzunehmen, die heutige Bewegung des Okkultismus sei lediglich eine Modeströmung, etwa wie der 'Bubikopf', nein: ein sehr breiter Strom ist die seltsame Sehnsucht geworden, die heute viele Millionen von Menschen ergriffen hat; eine Sehnsucht freilich, die mit dem Bibelwort 'Mein Reich ist nicht von dieser Welt' (Johannesevangelium 18,36) nichts zu tun hat, richtet sie sich doch darauf, mit den Toten zu verkehren, magische Kräfte zu erwerben, hellsehend zu werden, um zu erfahren, was bisher hinter Schleiern von Geheimnissen lag, die Schrecken des Leidens auf Erden und den Tod zu überwinden, kurz: das Reich der Fülle sich zu eigen zu machen."
Es ist die Sehnsucht nach den abhanden gekommenen Fähigkeiten mit der Natur zu kommunizieren, für die Frauen einstmals verehrt wurden. Eine Fähigkeit, die große seelische Kraft voraussetzt.
Mit der Sehnsucht nach dieser Fähigkeit lässt sich heute viel Geld verdienen. Der Boom von z.B. Harry Potter beweist es.

Eine Ahnung von solch seelischer Kraft vermittelt auch der bekannte, im 20. Jahrhundert publizierte, Roman von M. Bulgakov Der Meister und Margarita .

Bulgakov thematisiert in diesem Roman den Widerspruch zwischen Determinismus und Voluntarismus in der Sowjetunion der Stalinzeit. Seine Lösung des Problems: das Okkulte! Der Teufel holt die Technokraten! Denn die Moral von der Geschichte heißt hier: wer es schafft, seine Angst zu überwinden und somit seine Schmerzen in Entspannung zu verwandeln (wie Margarita), der trägt dazu bei, dass in die Welt seiner Widersacher aus dem Unbegrenzten (dem Verborgenen!) das Chaos hereinbricht.Es geht zum Zwecke der Seelenstärkung angesichts von Widrigkeiten demnach um Gefühlsumwandlung!

Die Gestalten (Geister), die das Chaos bei Margaritas Widersacher erzeugen, sind aus einem Paralleluniversum, dem Jenseits oder aus der Unterwelt ins Diesseits gewechselt, um Margarita zuhilfe zu eilen. Sie wurden herbeigerufen durch Margaritas Fähigkeit zur Gefühlsumwandlung zum Zwecke der Seelenstärkung angesichts der Widrigkeiten in ihrem Leben. Denn Magie ist eine unabhängige Energie. Sie steht jedem von uns zur Verfügung und sie wird aktiviert durch Gefühlsumwandlung. Grundvoraussetzung hierfür ist die Fähigkeit zu entspannen. Dann wird Magie zu einer wirkenden Kraft. Entspannung wiederum bedeutet, sich selbst im Griff zu haben, solche Gefühle wie Wut, Angst, Wahn etc. - die Schatten! - souverän zu managen.

Hexen führen ein Buch der Schatten, um sich daran zu erinnern, welche spirituellen Werkzeuge ihnen bei der Umwandlung von Schatten in Licht geholfen haben.

Jedoch kann jeder von uns durch Reinigung des Herzens (Gefühlsumwandlung!) seine Seele stärken und dadurch Geister aus der Unterwelt zur Lösung seiner Probleme einsetzen. Z. B. Tarot-Geister rufen.

Und hier ein paar Kostproben von Seelenstärke bzw. der Macht 'reiner Herzen' anhand wundersamer Hexengeschichten aus Überlieferung und Moderne:

Hexenfest Elementargeist
Frau Holle Hexenmondin

Freitag, 16. Januar 2009

Die heilige Drei

Matriarchat: Muttergöttin, Gott (= ihr Sohn), Schöpfungskraft;

Hinduismus: Vishnu, Shiva, Brahma;

Patriarchat: Vater, Sohn, heiliger Geist;

Astrologie: Sonnenzeichen, Mondzeichen, Aszendent;

Esoterik: Geist, Körper, Seele;

Psychologie: Ich, Es, Überich

Naturgesetz: Pol, Gegenpol, Ausgleichskraft;

Hexenglauben: Diana, Persephone, Hekate
           Catharina (C), Margaretha (M), Barbara (B)
    (Die dreigestaltige Göttin – die drei Aspekte der Luna)

„... und Drei mach gleich, so bist du reich...“ (Goethe, Hexeneinmaleins).

Durch die Macht von drei mal drei wirke der Zauber, damit es so sei!